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Ölpreis gibt trotz Georgien-Konflikt weiter nach

Foto: GIW

Der US-Ölpreis ist am Dienstag (12.8.) im Zuge kräftiger Kursgewinne beim US-Dollar weiter gesunken. Die Entwicklung an den Devisenmärkten überlagere den Einfluss auf die Märkte durch den militärischen Konflikt in Georgien und setze den Ölpreis weiter unter Druck, hieß es von Experten.

12.08.2008

Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September 113,95 Dollar - das sind 50 Cent weniger als am Montag. Auch der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent hat sich weiter verbilligt. Hier kostete ein Fass zuletzt 112,04 Dollar und das sind 63 Cent weniger als am Vortag. "Die Kursgewinne beim Dollar sind an den Ölmärkten in den Mittelpunkt gerückt", sagte der Rohstoff-Analyst David Moore von der Commonwealth Bank of Australia.

Trotz der potenziellen Bedrohung durch den Konflikt zwischen Russland und Georgien habe die Dollarstärke die Ölpreise weiter unter Druck setzen können. Der Kurs der US-Währung erreichte im Handel mit dem Euro zuletzt den höchsten Stand seit sechs Monaten. Seit dem Höchstwert von etwa 147 Dollar im Juli ist der Preis für US-Rohöl um rund ein Viertel abgerutscht. Neben der Kurserholung beim Dollar sehen Experte die Ursache für die Talfahrt der Ölpreise auch in der Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft und einem damit verbundenen deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Rohöl.

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