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Österreich

Mautstreit entbrannt

Foto: Asfinag

Wegen der Maut für ein drei Kilometer langes Teilstück der Inntalautobahn (A 93) von der bayerischen Landesgrenze bis Kufstein in Tirol gibt es Streit zwischen Bayern und Österreich.

11.12.2006

 Die Bayerische Regierung reagierte am Montag (11.12.) "mit scharfem Protest" auf die Absicht der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag, auch zwischen Kiefersfelden und Kufstein-Süd die Vignette zur Pflicht zu machen. Bisher hatte Österreich dort auf Autobahngebühren verzichtet.

Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber (CSU) sprach von einem "unfreundlichen Akt einer ansonsten guten Nachbarschaft". Das Erheben der Maut sei auch aus ökologischen Überlegungen nicht sinnvoll, "da dann der Verkehr von der Autobahn auf den Innerortsverkehr in Kiefersfelden und in Kufstein gelenkt werden würde", erläuterte Huber.

Ein Sprecher der Asfinag bestätigte am Montag im Bayerischen Rundfunk (BR), dass die Gesellschaft vom 1. März 2007 an die Gebühr auch auf diesem Autobahnabschnitt erheben werde. Dann müsse jeder die Vignette gut sichtbar in der Windschutzscheibe vorweisen können. Das billigste "Pickerl" für zehn Tage kostet 7,60 Euro.

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