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Österreich

Neue Korridorvignette

Foto: Continental

Pkw-und Motorrad-Reisende, die aus Deutschland durch Vorarlberg in die Schweiz fahren, können ab dem 1. September Maut sparen.

18.08.2008 Uli Baumann

Für die 23 Kilometer auf der A 14 zwischen der deutschen Staatsgrenze und der Anschlussstelle Hohenems kann man laut ADAC die sogenannte Korridorvignette anstelle des regulären "Pickerls" erwerben. Alle weiteren Abschnitte außerhalb des "Korridors" bleiben unverändert vignettenpflichtig.

Die Korridorvignette kostet pro Fahrtrichtung zwei Euro und berechtigt Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen, also auch "leichte" Wohnmobile, für 24 Stunden zum Befahren des "Vorarlberg-Korridors". Bisher waren Durchreisende auf dieser Strecke gezwungen, mindestens ein 10-Tages-Pickerl für 7,70 Euro zu kaufen. Wer bereits eine gültige Österreich-Vignette hat, benötigt keine zusätzliche Korridorvignette.

Die „Sondervignette“ wird es bei einigen Tank- und Raststätten sowie an Automaten im Einzugsbereich der Korridorstrecke geben. Die Vignette ist von Außen gut sichtbar im Fahrzeuginneren hinter der Windschutzscheibe zu hinterlegen.

Nur Übergangslösung

Die neue Mautregelung stellt eine zeitlich befristete Lösung dar. Sobald die zweite Röhre des Pfändertunnels fertig gestellt ist (voraussichtlich 2013), soll das "Sonder-Pickerl" wieder abgeschafft werden. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen müssen die Maut wie bisher streckenabhängig über die Go-Box entrichten.

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