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Audi Q7 ab 48.900 Euro - alle Bilder, alle Infos

Foto: Audi 33 Bilder

Auf der IAA feiert der erste Audi SUV Weltpremiere. Der Allradler trägt das Kürzel Q7 und bietet bis zu sieben Personen Platz sowie 28 Sitz- und Belade-Konfigurationen. Als Motorisierung sind ein Sechs- und ein Achtzylinder vorgesehen.

17.08.2005

Der Q7 kann ab 12. September bestellt und soll ab dem ersten Quartal 2006 ausgeliefert werden. Vier Wochen vor Beginn der IAA hat Audi die ersten offiziellen Bilder des Q7 zur Veröffentlichung freigegeben. Sie zeigen den riesigen SUV, der das Schwestermodell VW Touareg in der Länge um fast 15 Zentimeter überragt, in seiner ganzen Pracht: 5,09 Meter Außenlänge bei 3.002 Millimeter Radstand, 1,98 Meter Breite und 1,74 Meter Höhe.

Audi bezeichnet den wie ein hochbeiniges viertüriges Coupé anmutenden Q7, dem später noch ein kleinerer Q5 folgen wird, als Performance-SUV und spielt damit auf die Straßeneigenschaften des Allradlers an. Der ist nämlich nicht als Hardcore-Geländewagen konzipiert, sondern ähnlich dem BMW X5 und dem Porsche Cayenne auf agiles Handling zugeschnitten.

Sein Quattro-Antrieb mit Torsen-Differenzial wie beim Audi RS4 verteilt die Kraft standardmäßig im Verhältnis 40:60 (vorne:hinten). Serienmäßig ist eine dynamische Wankstabilisieruhng gegen zu starke Seitenneigung in Kurven. Und auch die nahezu ausgeglichene Achslastverteilung soll für limousinenhaftes Fahrverhalten sorgen.

Auf Wunsch auch mit Luftfederung

Obwohl der Q7 technisch vom VW Touareg abgeleitet ist, besitzt er keine zusätzlichen mechanischen Differenzialsperren und auch kein Reduktionsgetriebe für schweren Offroad-Einsatz. Sein Fahrwerk - Einzelradaufhängung an Doppel-Querlenkern vorn und hinten - ist aber wie das des Touareg auf Wunsch auch mit Luftfederung und elektronischer Dämpferregelung erhältlich. Die Bodenfreiheit lässt sich zwischen 180 und 240 Millimeter variieren. Im Offroad-Modus sind es 205 Millimeter. Beim Beladen kann die Ladekante automatisch ein Stück abgesenkt werden.

Serienmäßig rollt der Q7 auf 18 Zoll großen Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 235/60 (Achtzylinder-Modell: 255/55). Optional sind auch 19 und 20 Zoll große Räder lieferbar.

Zum Start bietet Audi den Q7 zunächst nur mit zwei Motorisierungsalternativen an: als Dreiliter-TDI-Sechszylinder mit 233 PS und 500 Nm sowie als 4,2-Liter-V8-FSI mit 350 PS und 440 Nm Drehmoment. Beide Maschinen sind serienmäßig an eine Sechstufen-Tiptronic gekoppelt. Später ist ein V6-Benziner ebenso denkbar wie ein Zehnzylinder-TDI oder ein V12-Benziner.

Im Innenraum gibt es auf drei Sitzreihen Platz für sieben Personen. Die Sitze in der zweiten Reihe lassen sich einzeln in Längsrichtung verschieben. Hier verspricht Audi den Passagieren die größte Beinfreiheit in dieser Klasse. Die Sitze der beiden hinteren Reihen, die sich nur für Personen unter 1,60 Meter Körpergröße eignen, lassen sich bei Nichtgebrauch zusammenfalten und im Boden versenken, so dass zweisitzig bis zu 2.035 Liter Laderaum bereit stehen. Fünfsitzig sind es 775 Liter Gepäckraum, siebensitzig noch 330 Liter.

Die Innenraum-Variabilität lässt insgesamt 28 Sitz-Konfigurationen zu.
Beim Karosserie-Lack stehen elf Farbtöne zur Wahl. Auf Wunsch ist auch Zweifarb-Lackierung möglich.

Optional neue Assistenzsysteme zur Wahl

Das Cockpit präsentiert sich im typischen Audi-Look mit MMI-Bedienkonzept, das hier mit zahlreichen Zusatzfunktionen angereichert ist. Auf Wunsch können erstmals bei Audi ein radargestützter Spurwechsel-Assistent und eine Einparkhilfe mit Rückfahr-Kamera geordert werden. Ins ESP-System ist ein Bergabfahr-Assistent integriert. Zudem werden im Offroad-Modus Traktion und Bremleistung auf losem Untegrund optimiert. Und Käufer, die den Q7 als Zugwagen für Pferde-, Boots- oder Wohnanhänger nutzen wollen, dürfen sich auf eine automatische Gespannstabilisierung per gezieltem Bremseingriff freuen.

Das Basismodell mit dem Dreiliter-Turbodiesel kostet 48.900 Euro. Weitere Details folgen im Umfeld der IAA.

Lesen Sie zum Audi Q7 auch die große Titelstory in auto motor und sport Heft 18, das ab Mittwoch (17.8.) im Handel ist.

Weitere Themen dieser Ausgabe:
• Test Alfa 159.
• Vergleichstest VW Passat Variant gegen BMW 3er Touring und Mercedes C-Klasse T-Modell.
• Test Dacia Logan.
• Test Jeep Grand Cherokee.
• Dauertest: 100.000 Kilometer mit dem Nissan Micra.
• Technik: ESP mit Anhängerstabilisierung.
• Sportwagen-Impression: Corvette gegen Dodge Viper.
• Zur Wahl: Die Verkehrskonzepte der Parteien.
• Autokenner-Quiz Teil 1: Die Lösungen.
• Werkstätten-Test: Toyota.
• Interview mit Opel-Chef Hans Demant.
• Formel 1: Warum Ferrari hinterher fährt.

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