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Offroad-Challenge 2012

Vorentscheid in Kallinchen 2012

Offroad-Challenge 2012 Kallinchen Foto: Beate Jeske 18 Bilder

Auftakt zur Offroad-Challenge 2012: Rund 40 Kilometer südlich von Berlin trafen die ersten 20 Auserwählten auto motor und sport-Leser aufeinander, um sich fürs Finale zu qualifizieren.

26.06.2012 Michael Rassinger

"Kallinchen, du Perle am Motzener Strand, hast Wasser, Wald, Berge...". So beginnt zumindest eine Lobeshymne auf den Zossener Ortsteil Kallinchen im Süden von Berlin. Wasser war auf dem anspruchsvollen Trainingsgelände beim ersten Vorentscheid zur Offroad-Challenge 2012 zwar nicht zu sehen, aber auch so forderte der hügelige und sandige Untergrund des Teltow Fläming Rings den 20 ausgelosten Teilnehmer reichlich Fahrtalent ab.

Bereits zum dritten Mal lobt auto motor und sport in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz die Offroad-Challenge aus, auf der Suche nach Deutschlands bestem Offroad-Fahrer. In drei Vorentscheidungen werden aus 20 Aspiranten die jeweils drei Besten aus einer knackigen Mischung von Theorie und reichlich Praxis ermittelt, die letztlich ins Finale einziehen und um den Titel wetteifern.

Neuer Mercedes GLK über Stock und Stein

Im fränkischen Langenaltheim sowie auf dem Offroad-Gelände am Nürburgring stehen im Juli und September noch weitere Vorausscheidungen aus, zur ersten Selektion waren vorwiegend Leser aus Norddeutschland ins Berliner Umland angereist. Und die kamen in den Genuss, neben Mercedes G-, und M-Klassen exklusiv auch die Neuauflage des Mercedes GLK über Stock und Stein zu bewegen.

Doch vorher wurde in der urigen Holzhütte des Teltow Fläming Rings zunächst Theorie gepaukt. Chef-Instruktor André Zänker weihte die 17 Herren und drei Damen in die Geheimnisse des Offroad-Fahrens ein, gab anschauliche Tipps und Tricks weiter und sorgte somit für die richtige Grundlage, um sich bestens gewappnet ins Gelände zu stürzen.

Zunächst folgten die in zwei Gruppen aufgeteilten Offroad-Aspiranten den erfahrenen Instruktoren, um Fahrzeuge und Strecke kennenzulernen. Bis zum Mittag hatte jeder sowohl mehrere Handling- als auch verschiedene Trailrunden hinter sich gebracht. Vom Mittagessen gestärkt ging es dann zur Schrägfahrtübung und dem Verschränkungs-Parcours, bis hin zum ersten Kennenlernen mit den zur Verfügung gestellten G Professionals. Da jedes Fahrzeug mit nur zwei Fahrern besetzt war, konnte sich jeder Teilnehmer im Laufe des kurzweiligen Tages ausführlich mit den Mercedes-SUV vertraut machen.

Blutige Offroad-Anfänger am Start

Schließlich sind hier doch tatsächlich blutige Offroad-Anfänger am Start – sagen sie. Tiefstapelei ist bei den meisten die Taktik. Thorsten Krech beispielsweise war schonmal in den Dünen des Oman unterwegs – wie er kurz vor dem Finallauf zugibt.

Dörte Lehndorf ist mit unwegsamen Gelände bestens vertraut – allerdings im Motocross, und nicht auf vier Rädern. Es ist eine bunte Mischung aus Naturtalenten, Offroadfreunden und blutigen Anfängern.

Mit Max Minarek aus Greifswald erwischte die auto motor und sport-Glücksfee einen wirklichen Autonarren. Ein Arbeitskollege wies ihn auf die Offroad-Challenge hin, seine Bewerbung hatte Erfolg. Max fährt privat eine C-Klasse und als Oldie einen Trabant, gibt aber zu, dass er auch mit dem ein oder anderen SUV schon Erfahrungen gesammelt hat.

Friederike Süß aus Dresden wurde von ihrem Mann begleitet. Der wollte eigentlich selbst gern fahren, hatte aber nicht das Losglück und musste somit das gemeinsame Baby sitten, während Mama Friederike durchs Gelände pirschte. Den Fahrplatz tauschen wäre für sie undenkbar gewesen, schließlich fand sie die Veranstaltung "super" und war dem "gewollten Zufall" sehr dankbar.

Mit einer kurzen und knackigen Theorie-Prüfung wurde es bei aller Fahrfreude zum Tasgesabschluss dann schließlich ernst: Im kleinen Parcours war mit dem GLK eine kurze und kurvige Strecke auf Gras zurückzulegen, die durch enge Pylonen-Tore führte. Auch mit laufender Stoppuhr kein Problem, wäre da nicht die Anforderung gewesen, die Fahrt rückwärts zu bestreiten. Versierte Rückwärtseinparker konnten hier letztlich ordentlich punkten.

Abgerackert aus der G-Klasse klettern

Auf dem abschließenden großen Parcours mussten die Teilnehmer in der G-Klasse über Stock und Stein kraxeln, sich zwischen Stangen und Pylonen hindurch zwängen, mit sensiblem Einsatz von Kupplung, Gas und Bremse sowie dem Zuschalten der Differential-Sperren den Rundkurs in möglichst kurzer Zeit bewältigen. Teilweise waren zwischen Fahrzeug und Hinderniss nur wenige Zentimeter Platz. Die Fahrer sollten die G-Klasse von ihren Dimensionen fast traumwandlerisch einschätzen können, um keine Berührung zu verursachen. Das Zeitfenster von sechs Minuten verlangte konzentriertes, aber nicht übermäßig zügiges Fahren, bei Zeitüberschreitung gab es jedoch Fehlerpunkte. Ebenso wurden entwurzelte Parcours-Stangen, heruntergefallene Kugeln, ausgelassene Tore und sogar offene Fenster mit Strafpunkten geahndet. Die Anspannung war einigen deutlich ins Gesicht geschrieben, als sie die finalen Hindernisse zu bewältigen hatten. Instruktor Andreas Fischer verkniff sich daher Dieter-Bohlen-Zitate und lobte seine Schützlinge mit aufmunternden Worten.

Mirko Mahn kletterte abgerackert aus der G-Klasse, setzte die mit Abstand beste Zeit, gab jedoch zu: "Ich habe verdächtig viel Ding-Dong gehört." Und meinte damit die von den Parcours-Stangen fallenden Kugeln.

Letztendlich konnte sich Tobias Gerwing, der Mann mit der weitesten Anreise aus Köln, mit einem deutlichen Vorsprung und 142 Punkten den Sieg beim Vorentscheid holen. Der Kölner fährt privat einen neuen Mitsubishi Pajero und hat eigenen Angaben nach "nur ein bisschen" geübt. Aber wer auf dem Golfplatz mit großem Mähgerät umzugehen weiß, der hat auf jeden Fall ein geschultes Auge fürs Gelände und ein gefühlvolles Händchen fürs Lenken. Ingo Jeske und Andre Meißner eroberten sich mit 120 und 117 Punkten die Plätze zwei und drei. Somit hat Kallinchen, die besungene Perle, jetzt nicht nur Wasser, Wald und Berge – sondern auch drei Finalisten, die Ende Oktober im Finale um den Titel "Deutschlands bester Offroad-Fahrer" kämpfen. Wir wünschen ihnen schon jetzt Achs- und Federbruch!

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