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Offroad-Challenge 2012

Vorentscheid in Langenaltheim

Offroad-Challenge 2012, Vorentscheid Langenaltheim Foto: Beate Jeske 15 Bilder

Der zweite Streich zur Offroad-Challenge 2012 ist vollbracht. Im fränkischen Langenaltheim kristallisieren sich die nächsten drei Finalisten heraus.

31.07.2012

Die Mehrzahl von Novum? Nova. Denn es sind gleich mehrere Nova, die es im Rahmen der Offroad-Challenge zu vermelden gibt. Zum Einen, dass sich beim zweiten Vorausscheid der von auto motor und sport mit der Unterstützung von Mercedes ins Leben gerufen Suche nach "Deutschlands bestem Offroad-Fahrer" sogar zwei Teilnehmer den ersten Platz teilen. Und zum Anderen: Erstmals in der Historie der Offroad-Challenge hält die holde Weiblichkeit in das Finale Einzug.

Namentlich Sabine Stahl aus dem unterfränkischen Marktbreit, die Offroad im Blut hat und immer mit Popometer fährt. Jedenfalls hat sich die Drittplatzierte aus Langenaltheim mit diesen Worten für die Offroad-Challenge beworben. Und ihren selbst auferlegten Vorschusslorbeeren wird sie auch tatsächlich gerecht. Obwohl Sabine zu Beginn des fahraktiven Tages bei den ersten Geländeübungen mit dem Mercedes GLK noch Mitleid hegt: "Oh Gott, mit den Straßenreifen auf diesen Steinen, das tut mir richtig weh...!" Scharfe Kanten, spitze Ecken, der auch fahrerisch anspruchsvolle Steinbruch hat viele Tücken zu bieten. Schroffe Anstiege, knietiefe Wasserdurchfahrten, aber schon der GLK kraxelt tapfer. Die Neuauflage des kleinen, schicken SUV sorgt einmal mehr für staunende Blicke und lobende Erkenntnisse.

Warum nicht gleich mit den G-Klassen los...?

Dabei waren beim morgendlichen Briefing der Offroad-Spezialisten vom auto motor und sport-Fahrsicherheitszentrum Sachsenring noch ein paar mürrische Stimmen zu hören: Ihr sucht doch Deutschlands besten Offroad-Fahrer und dann legen wir nicht gleich mit den G-Klassen los...? Spätestens zum zünftigen Mittagessen waren auch die letzten Kritiker voll der Begeisterung angesichts der teilweise überraschenden Fähigkeiten der zur Verfügung gestellten GLK- und ML-Modelle.

Vor dem praktischen Spaß stand allerdings noch die theoretische Pflicht. Chefinstruktor André Zänker stimmt die 18 Teilnehmer auf die bevorstehenden Aufgaben ein. Dabei zeigen die meisten der Kandidaten schon deutlich mehr Offroad-Kenntnisse, als sie zunächst zugeben wollen. Tiefstapler, alle miteinander, die Ruhigsten sind die Schlimmsten, die trumpfen aller Erfahrung nach beim abschließenden Wertungsparcours am meisten auf.

"Unser Auto macht wilde Geräusche"

Aufsitzen zu den geführten Runden, via Funk kommen die Instruktionen, die Stimmung ist schon seit der morgendlichen Begrüßung blendend. "Wenn sich das Fahrzeug nur noch in Richtung Erdmittelpunkt gräbt, bitte den Gaseinsatz beenden, das erleichtert die Bergeaktion ungemein", gibt André Zänker seiner Offroad-Gemeinde mit Augenzwinkern auf den Weg. Und der führt die Teilnehmer auch mit dem wuchtigen Mercedes ML einen steilen Kletterpfad hinauf, den man zu Fuß nur ungern erklimmen mag. Mit den Geräuschen eines brunftigen Hirsches brummt und summt der ML über Stock und Stein wieder hinab. "Unser Auto macht wilde Geräusche", alarmiert Annett Beugler über Funk. Entwarnung: Schaden ausgeschlossen, es sind nur die Bremsgeräusche des feinfühlig regelnden Bergabfahrtassistent, die das Frauen-Duo irritiert.

Das Damen-Team hat aber schon durchaus Übung auf unwegsamem Geläuf. Annett ist bereits ein paar Mal im Gelände gefahren. Und die spätere Finalistin Sabine hat in drei Jahren Rumänien das Offroad-Fahren lieben gelernt. "Mein Mann hat uns beide für die Offroad-Challenge beworben. Ich wurde ausgelost, jetzt sitzt er schmollend zu Hause", grinst Sabine.

Noch drei weitere Finalisten für die Offroad-Challenge 2012

Ganz und gar nicht schmollt Michael Paltinger: "Wahnsinn, das Ding ist so geil", jubelt der Bayer, als er nach dem Wertungsparcours abgeschwitzt aus dem G-Professional klettert. Im Stangendschungel leistet er sich nur fünf Strafpunkte, zeigt im Theorietest fachkundiges Wissen und steht letzten Endes ganz oben auf dem Podest. Andreas Kalmbach steht direkt neben ihm, mit exakt der gleichen Punktzahl. Kurz vorher hat er seelenruhig und gelassen das G-Modell durch den Stangenwald dirigiert, den kantigen Offroader behutsam durch die Wasserdurchfahrt geradezu getragen. Er ist der dritte im Bunde, der nach dem zweiten Vorausscheid im Offroadpark Langenaltheim ein Ticket fürs Finale zieht.

Drei werden noch kommen. Am 22. September ruft der Offroad-Park am Nürburgring zum dritten und letzten letzten Mal für dieses Jahr 20 Geländecracks, die für den Einzug um den Titel "Deutschlands bester Offroad-Fahrer" kämpfen. Dann sind alle Neune zusammen, die vom 19. bis 21. Oktober den steinigen und sandigen Weg zum Finale in Horstwalde antreten und dort exklusiv auch den brandneuen Mercedes GL bewegen können.

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