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Offroad-Challenge 2013, 3. Etappe

Auf dem Weg zum Finale

Offroad Challenge 2013, 3. Etappe Foto: Beate Jeske 17 Bilder

Das Finale der Offroad-Challenge rückt immer näher. In der letzten Ausscheidung am Teltow-Fläming-Ring in Zossen kämpften 20 Teilnehmer um die letzten drei Plätze für das Finale Ende Oktober im österreichischen Graz.

30.08.2013 Henning Busse

Es gibt viele Menschen, die sich für gute Autofahrer halten. Auf der Straße mag das stimmen, doch wie sieht es mit dem fahrerischen Können abseits befestigter Wege aus? Wer sich selbst mal testen will, der sollte an der Offroad-Challenge von auto motor und sport teilnehmen. Hier geht es nicht um eine Spazierfahrt durchs Grüne, hier werden keine Feldwege als schwierige Offroad-Pacours ausgewiesen, hier wird Fahrer und Fahrzeug auf speziellen Geländen alles abverlangt.

Mercedes stellt verschiedene Offroad-Fahrzeuge

Bei diesen Veranstaltungen geht es nicht nur um die Gelegenheit, die von Mercedes bereitgestellten GLK´s sowie Modelle der G- und M-Klasse ausgiebig im Gelände zu testen. Der Wettbewerbsgedanke kommt ebenfalls nicht zu kurz. Denn eine Prüfung gehört mit zum Programm – wer sich gut schlägt und am Ende zu den besten drei Teilnehmern gehört, der qualifiziert sich für das Finale. Sechs Teilnehmern der Offroad-Challenge ist es dieses Jahr bei den beiden ersten Vorausscheidungen in Langenaltheim und am Nürburgring gelungen, sich für das Finale Ende Oktober im österreichischen Graz zu qualifizieren. Robin Wagner, Friedemann Bader, Dieter Pflimpfl-Haas, Tobias Gärtner, Claus Madloch und Holger Kirschbaum warten auf ihre Gegner.

Genau diese sollten bei der letzten Vorentscheidung am Teltow-Fläming-Ring in Zossen unter den 20 Teilnehmern gekürt werden. Um Punkt neun Uhr gibt Instruktor André Zänker eine gründliche Einweisung, worauf es bei Geländefahrten ankommt und Mercedes-Pressesprecher Christian Anosowitsch erklärt die Technik von GLK, ML und der G-Klasse. Nach einer Stunde geht es los. Doch bis zum Wettbewerb muss sich die Gruppe bis zum Nachmittag gedulden. Erst einmal heißt es üben, üben und üben. Dazu stehen das G-Modell, der GLK sowie der ML zur Verfügung. Die Teilnehmer konnten sich ein Bild davon machen, dass nicht nur das G-Modell und der ML im Gelände eine gute Figur machen, sondern auch der kleine GLK – das hatten viele nicht erwartet.

Offroad Challenge: Zeit der Entscheidung

Dann ist es soweit, die Stunde der Wahrheit bricht an. Bevor der Wettkampf beginnt, schreitet die Gruppe die Arena ab. Waren viele noch am Anfang sicher, locker durch die Prüfung zu kommen, sieht man jetzt, wie sie voller Respekt den abgesteckten Kurs begehen. Hohe Hügel, tiefe Gräben und vor allem ein sandiger Boden machen es den Fahrern schwer – da kann man nur hoffen, dass sich alle die Tipps bezüglichen des Untergrundes gemerkt haben, die Rennfahrerin Ellen Lohr am Morgen gegeben hat. Noch schwieriger wird der Parcours durch die von einer Kugel gekrönten Stangen. Wer den Stangen zu nahe kommt, wirft die kippligen Kügelchen runter und bekommt Strafpunkte – und das geht schneller, als viele gedacht haben.

Wettkampf-Gerät ist ausschließlich der Mercedes G Professional, dessen Geländeeigenschaften bereits legendär sind. Doch so gut das Auto abseits der befestigten Wege auch ist, Fahrfehler kann der Wagen nicht ausbügeln – vor allem, wenn man den Stangen mit den Kügelchen zu nahe kommt, wie Rene Schneiderhahn feststellen musste. "Ich bin es zu schnell angegangen und habe deswegen die Stangen abgeräumt." Dass Tempo nicht immer zum Ziel führt, hat Eva Haas demonstriert. Sie brauchte etwas mehr Zeit als manche Männer, machte dafür aber weniger Fehler. Auch mit dem Untergrund musste man unter Wettkampfbedingungen erst einmal zurechtkommen. "Der Kurs sieht einfacher aus als er ist. Wenn das Auto einmal rutscht, dann ist nichts mehr zu retten und die Fehler werden kassiert," sagt Toni Ribbecke. Übrigens kam keiner der Kandidaten fehlerfrei durch.

Die glücklichen Gewinner

Letztendlich schnappte sich Lars Heuer mit 144 Punkten und einen deutlichen Vorsprung vor Eva Haas (123 Punkte) den Sieg. Das Konzept der Dame, es ruhiger angehen zu lassen, hat sich bezahlt gemacht. Sie wird genauso wie Michael Zosel, der mit 120 Punkten den dritten Rang belegte, in Graz zum Finale antreten. Allen anderen bleibt ein Wochenende in Erinnerung, das jede Menge Fahrspaß bot.

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