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Oh Sbarro

Wilde Citroëns und Ferraris

Foto: Beate Jeske 17 Bilder

Beim Heimspiel auf dem Genfer Salon zeigt sich der Italo-Schweizer Franco Sbarro ganz in seinem Element: mit vier verrückten Kreationen auf Basis von Citroën C2, C4 sowie Ferrari 550 Maranello und 365 GT 4.

04.03.2005

Sbarro, der in Grandson in der Nähe von Genf residiert und im französischen Pontarlier eine Design-Schule betreibt, hat seinen Messestand zweigeteilt. Auf der einen Hälfte dürfen die 30 Studenten der sogenannten Espera Sbarro ihre Arbeiten zeigen, auf der anderen Seite präsentiert der Maestro selbst seine neuesten Schaustücke.

Citroën C2 mit V6-Motor und C4 Coupé mit Elektro-Dach

Wie so oft wurden die Arbeiten der Design-Akademie von Citroën unterstützt - in Form zum Umbau bereit gestellter Autos: ein C2 und ein C4.

Aus dem C2 machten die Eleven einen Kit-Car. Motto: Bestücke den kleinsten Citroën mit dem größten im Konzern verfügbaren Motor. Also packten sie den Dreiliter-V6 mit 220 PS samt Fünfgang-Schaltgetriebe ins Heck des normalerweise mit einem vorne quer installierten Vierzylinders ausgerüsteten C2. Damit der Motor für Servicearbeiten besser zugänglich ist, kann das Heckteil in einem Stück nach oben geschwenkt werden. Innen wurde der C2 zum Zweisitzer mit Schalensitzen umfunktioniert, ein Gitterrohrrahmen stützt die Karosserie. Als Reifen kommen am C2 V6 fette Walzen im Format 225/40-18 (vorn) und 225/35-19 (hinten) zum Einsatz.

Der Citroën C4 R-Pur (ein französisches Wortspiel, das soviel wie "reine Luft“ bedeutet) hingegen soll Passagieren und Betrachtern neue Horizonte eröffnen. Möglich wird dies beim C4 Coupé durch eine Art Schiebedach aus drei Segmenten, die nach dem Öffnen im Heck verschwinden, aber nur zehn Prozent des Kofferraums beanspruchen.

Ferrari à la mode Sbarro - nostalgisch und modern

Seine zwei eigenen Ausstellungsstücke hat Franco Sbarro wieder einmal dem unerschöpflichen Thema Ferrari gewidmet. Der Sbarro Tornado SB II ist die Fortführung des 2004 in Genf gezeigten Tornado SB I auf Basis des 550 Maranello - von Sbarro als "Le Mans-Rennwagen für die Straße“ apostrophiert.

Zweites Showcar ist die Sbarro Replica Mille Miglia - ein nostalgischer offener Sportwagen in Anlehnung an den Ferrari 365 GT4.

Für die olympischen Winterspiele Anfang 2006 in der Fiat-Kapitale Turin hat Sbarro übrigens auch ein Projekt in Vorbereitung: einen Rücksack-Multipla mit um 25 Zentimeter verlängertem, im Stil des Autos designten Heck zur Aufnahme des Gepäcks von bis zu sechs Personen.

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