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Oldie-Camping-Club Deutschland

Die Camper

Camper, Grillen Foto: Michael Schröder 15 Bilder

Sie fahren nicht nur Klassiker, sondern sie schlafen auch in ihnen – die Rede ist von den Mitgliedern des Oldie-Camping-Clubs aus Flensburg. Motor Klassik stellt neun von ihnen vor:

21.01.2014 Michael Schröder Powered by

Claus Schultz, BMW Isetta (1957), Pouch-Zelt (1970)

Vermutlich gibt es nur wenig, was Claus "Samson" Schultz aus der Ruhe bringt. Nicht einmal der Umstand, dass an diesem Wochenende sein ansonsten rege benutztes Campingmobil, ein Bedford Hymer von 1979, ausnahmsweise nicht fahrbereit war, sorgt bei dem Mann aus Flensburg für schlechte Laune. "Dann schlafe ich eben in meinem Pouch-Zelt, einem Klassiker aus der ehemaligen DDR", erklärt der Camping- und Isetta-Fan, der seinen Kleinstwagen stets per Hänger mit auf jeden Trip nimmt.

Claudia und Ulrich Klee, Ford Mustang, Eriba Pan (Bj. 1974)

"Wir hatten einfach keine Lust mehr, bei Oldtimer-Treffen immer ein Hotel zu suchen", erklärt Ulrich Klee die Entscheidung, sich hinter seinen Ford Mustang ab sofort einen Wohnwagen zu hängen. Ein modernes Modell kam für die beiden jedoch nie in Frage. Das Paar aus Iserlohn kauft vor vier Jahren einen Eriba Pan, Baujahr 1974, welcher mit viel Liebe zum Detail wieder hergerichtet wird. Das Modell erweist sich mit seinem Hubdach, der gut eingerichteten Bugküche und dem großen Bett, in dem auch Menschen mit einer Größe von 1,90 Meter bequem schlafen können, als ideale Wahl. Kleinere Urlaubsfahrten zwischen Rhein, Berlin und Ostsee sind die Folge, und natürlich die Trips zu den Treffen des Camping-Clubs.

Familie Niemitz, Mercedes W123, Mostard Yvonne (Bj. 1966)

"Natürlich ist Camping ein großer Spaß für die gesamte Familie", erklärt Klassik-Fan Jörg Niemitz aus Unna. Zu fünft verbringen die Niemitzens regelmäßig ihre Ferien in einem rund vier Meter langen Wohnwagen mit Hubdach des niederländischen Herstellers Mostard aus dem Jahr 1966. Die Zugmaschine für Modell „Yvonne“ ist ein Mercedes-Benz W123.

Juliette und Dirk Carstens, VW-Bus T3 Joker, (Bj. 1984)

Rund 150.000 km haben Juliette und Dirk Carstens aus Flensburg auf diversen Reisen mit ihrem VW Bus Joker (T3) bisher abgespult, die meisten davon durch Frankreich. Der Bulli bietet dem Paar den besten Kompromiss zwischen beweglich sein und schlafen können, wo es am schönsten ist. Weil den beiden das Reisen in einem Klassiker so viel Spaß machte, gründeten sie 2006 mit ein paar Freunden den Oldie-Camping-Club (www.oldie-camping.de). Für sie das Beste am Campen? Der freundschaftliche Zusammenhalt in ihrer Club-Szene.

Anja und Hans-Georg Hogrebe, Volvo Amazon (1962), Eriba Pan (Bj. 1977)

In einen Klassiker unterwegs sein und gleichzeitig campen - für Anja und Hans-Georg Hogrebe aus Lippstadt ist dies die ideale Kombination zweier Hobbys. Wer das offensichtlich stets gutgelaunte Paar vor seinem perfekt aufgestellten Wohnwagen Eriba Pan sitzen sieht, zweifelt nicht eine Sekunde daran, dass hier jemand mit voller Überzeugung bei der Sache ist. Kandidat Nummer vier auf dem Bild ist ein tapferer Volvo Amazon, Baujahr 1962.

Thomas und Malte Bertram, Rapido Confort (Bj. 1978)

Thomas Bertram dürfte es gewohnt sein, im Mittelpunkt zu stehen: Sobald der Mann aus Blumenthal auf einem Zeltplatz erscheint und mit Hilfe seines Sohnes Malte und seiner Tochter Maike mit wenigen Handgriffen aus einem unscheinbaren Anhänger einen eingerichteten Wohnwagen mit bis zu sechs Schlafplätzen zaubert, herrscht in aller Regel allgemeines Staunen. Sein Klappcaravan Rapido Confort von 1978 ist bei einem Eigengewicht von weniger als 400 Kilogramm ein kleines Meisterwerk.

Herbert Brune, Suleica F 430, (Bj. 1965)

Komplett aus GFK - der "SUperLEIchtCAravan F 430" mit selbsttragendem Aufbau von Herbert Brune aus Ennigerloh wiegt bei einer Länge von 4,30 Meter gerade einmal 560 Kilogramm. Besonderes Glanzlicht des superb erhaltenen Wohnwagens aus dem Jahr 1965 ist das Rialto-Wandmuster. Die bis heute gebräuchliche Bezeichnung Suleica anstelle des sperrigen Namens Superleichtcaravan ist übrigens eine Schöpfung von Fritz B. Busch.

Rainer Neuendorf, Autodachzelt Touricamp (Bj. 1955)

Rainer Neuendorf aus Kaarst zieht bei seinen vielen Ausfahrten bisweilen ein praktisches Dachzelt seinem Wohnwagen vor. In diesem Fall schmückt ein 50 Kilogramm schweres Exemplar des Herstellers Touricamp aus den Fünfzigern seinen VW Käfer 1302 von 1970. "Manchmal habe ich einfach keine Lust, einen Hänger zu ziehen", erklärt der Camping- und Klassikfan, der wie selbstverständlich noch den damaligen Verkaufspreis im Kopf hat - 990 Mark.

Monika und Thomas Boxberg, Hartmann FaWoBoo (Bj. 1962)

Natürlich müssen Monika und Thomas Boxberg aus Rösrath des Öfteren das komplexe System ihres FaWoBoo erklären. Allein schon dieser Name: FaWoBoo, was für "Faltbarer Wohnwagen und Boot" steht. Doch die Idee dahinter ist genial: ein Anhänger mit aufstellbaren Seitenwänden, dessen Dach sich abnehmen und als Boot verwenden lässt. Noch Fragen?

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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