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Oldtimer 2013

Diese Autos sind reif für das H-Kennzeichen

Kopie von: Audi 100 Avant Typ 44, C3 Foto: Audi 30 Bilder

Autos, die 1983 auf den Markt kamen, erfüllen in diesem Jahr das wichtigste Kriterium für ein H-Kennzeichen - sie werden 30 Jahre alt. Dazu zählen zum Beispiel der Mercedes 190, der Golf 2 oder der Peugeot 205.

23.01.2013 Thomas Gerhardt

Zu den bedeutendsten Neuerscheinungen zählte 1983 zweifellos der Mercedes 190, der auch als W201 bezeichnet wird. Bekannt wurde der Vorläufer der heutigen C-Klasse aber auch als Baby-Benz, da er bis dato der kleinste Wagen im Modellprogramm der Schwaben war. Mit ihm ging Mercedes neue Wege, zielte mit seiner sportlich aufgepeppten Limousine auf den BMW 3er und wollte ihm die Kunden abjagen.

Zweite Golf-Generation wird zum Oldtimer

Mit Erfolg: Bis zur Einführung der neuen C-Klasse Anfang 1993 wurde der 190 mehr als 1,8 Millionen mal produziert. Aufgrund der hohen Stückzahl gehört der 190er heute daher nicht zu den wahren Exoten. Unter Sammlern und Markenfans sehr beliebt ist allerdings der 190 E 2.3-16 mit 185 PS, der 1984 erschien.

Ganz frisch aus den Fabriken rollte 1983 auch die zweite Generation des VW Golf. Im Gegensatz zum Golf I, der seit 1974 vom Band lief wurde der Nachfolger vor allem technisch weiterentwickelt. Ein neues Fahrwerk, mehr Außenlänge und eine umfangreichere Innenausstattung ( Zentralverriegelung, Servolenkung und verkleidete Blechteile) erwarteten die Käufer. Dass der Golf II auch heute noch keine Rarität im hiesigen Straßenverkehr darstellt, hat er vor allem seinem, im Vergleich zum Vorgänger erheblich besserem Korrosionsschutz zu verdanken. Am häufigsten lief der Golf II mit der 54-PS-Basismotorisierung vom Band. Das 112 PS starke GTI-Modell wurde erst ab 1984 gebaut.

Peugeot bringt mit dem 205 ein echtes Erfolgsmodell

Dem VW-Konzern einen Schritt voraus war damals Opel. Die Rüsselsheimer spendierten schon 1983 ihrem Erfolgsmodell Kadett D einen 115-PS-Benziner und werteten ihn mit einem ein tiefergelegten Fahrwerk und innenbelüfteten Scheibenbremsen auf. Der als Opel Kadett GTE bekannte Kleinwagen bekam außerdem lackierte Seitenschweller, einen Frontspoiler und silberfarbene Leichtmetallfelgen. Ein Sportlenkrad und Sportsitze von Recaro zählten ebenfalls zum Serienumfang. Aufgrund seiner Anfälligkeit für Rost ist der GTE heute eher selten anzutreffen. In vielen Fällen ist er auch Opfer diverser Tuning-Orgien geworden, die den Weg zum H-Kennzeichen heute beeinträchtigen.

Einen komplett neuen Kleinwagen brachte 1983 Peugeot mit dem 205 auf den Markt. Der kleine Franzose sollte sich schnell zum Erfolgsmodell mausern und bis zum Ende seiner Karriere im Jahr 1998 insgesamt über fünf Millionen Mal vom Band laufen. Die ersten Modelle waren mit Benzinmotoren mit einer Leistungspanne zwischen 45 und 80 PS ausgestattet. Ein Diesel mit 60 PS wurde ab Herbst 1983 verkauft, das GTI-Modell mit 105 PS wurde 1984 nachgelegt.

Fiat Uno reif für H-Kennzeichen

Neben den bereits genannten Modellen feiern in diesem Jahr natürlich auch weitere Modelle ihren 30. Geburtstag. Dazu gehören zum Beispiel der Fiat Uno und der Fiat Panda 4x4, die dritte Generation des Honda Civic oder der Toyota Corolla, der ab 1983 in der fünften Generation vom Band lief.

Fahrzeuge, die das begehrte H-Kennzeichen bekommen, werden pauschal mit rund 190 Euro besteuert und können zudem günstiger versichert werden. Außerdem dürfen sie als historisches Fahrzeug ohne Plakette in Umweltzonen gefahren werden. Neben der Altersgrenze von mindestens 30 Jahren ist für die H-Zulassung aber auch ein Gutachten nötig, bei dem der angehende Klassiker auf einen guten Erhaltungszustand, angemessene Gebrauchsspuren, kein Fehlen wesentlicher Teile und eine originale oder zumindest zeitgenössische Ausstattung geprüft wird.

Weitere Klassiker und noch mehr Informationen finden Sie in unserer Fotogalerie.

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