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Oldtimer-Versicherungen

Risiko-Zuschlag

Foto: Fjodor Zarmutek

Bei der heutigen Discount-Mentalität schielen die meisten Kunden bei Oldtimer-Versicherungen nach der billigsten Prämie. Doch im Schadensfall rächt sich bitter, wenn wichtige Risiken ausgeschlossen sind.

03.04.2007 Alf Cremers Powered by

Versicherer haben nichts zu verschenken. Trotzdem kommen sie uns mit ihrer Oldtimersparte sehr entgegen. Statt Klassiker wie ganz normale Alltagsautos in Typklassen nach Schadenshäufigkeit einzuteilen und je nach Jahresfahrleistung, Nutzung und Schadensfreiheitsrabatt mehr oder weniger hohe Prämien zu kassieren, gibt es für gehätscheltes altes Blech einen beachtlichen Bonus. Das Schadensrisiko ist einfach viel geringer.

Klassiker sind gern gesehen

Vor allem hochwertige Klassiker vor Baujahr 1970 werden besonders gepflegt, penibel gewartet, umsichtiger und seltener bewegt. Sie stehen behütet in der Garage, im Winter werden sie meist stillgelegt. Ihre Besitzer sind erfahrene Automobilisten, meist über 40 Jahre alt. Oft sind sogar zwei Alltagsautos im Haushalt vorhanden.

Nur die auf 07- oder Saisonkennzeichen zugelassenen Youngtimer werden von der Assekuranzbranche noch kritisch beäugt. Fahrer unter 30, Zustandsnoten von 3 bis 4, über 10.000 Kilometer im Jahr, viel Leistung und ein geringer Fahrzeugwert, der oft die Mindestprämie vereitelt, stehen einer breiten Akzeptanz im Weg.

Ein Trend will bedient werden

Das hat auch die AXA erkannt, die erstmals Youngtimer der Baujahre 1979 bis einschließlich 1984 versichert - wenn sie Zustand 2 sind, auf einer so genannten Positivliste auftauchen und einen Mindestwert laut Gutachten von 4.000 Euro haben. Gute Youngtimer dürfen also bei den ermäßigten Sondertarifen mitspielen. Das gilt ebenso für die Zürich: Auch sie verlangt bei Youngtimern ein Wertgutachten über 4.000 Euro, lässt es aber bei Zustand 3 bewenden.

Oldtimertarife sind günstiger

Weil die Oldtimertarife der Versicherer trotzdem weit günstiger sind als die Prämien für Alltagsautos, wird der Autoliebhaber eher dazu animiert, sich einen oder mehrere Traumklassiker zuzulegen. Oldie Car Cover, kurz OCC, hat diese Geschäftsidee, die beiden Parteien nützt, schon 1985 erkannt und bis heute perfektioniert.

Die Gründer Christian Bartelt und Thomas Sühr schufen besondere Bedingungen für die Versicherung von Liebhaberfahrzeugen. Damals wie heute ist OCC jedoch kein Makler. Vielmehr bietet die Firma in Zusammenarbeit mit einer großen, überregionalen Versicherung maßgeschneiderte und dazu auch noch günstige Tarife mit viel Know how für Oldtimer, Youngtimer und sogar für ganz junge, hochwertige Sport- und Luxuswagen an.

Olasko vertritt vier Versicherer

Auch Olasko in München gehört zu den Pionieren der Oldtimerversicherer, heute führt Peter H. Sauer die Geschäfte des bestens etablierten Oldtimer-Assekuranz-Kontors. Als Makler vertritt er vier der führenden Versicherer dieser Sparte - die AXA, die Mannheimer (Belmot), die Württembergische und die Zürich. "Ich sorge mit meinem Portfolio für Transparenz. Der Kunde nennt mir sein individuelles Profil und den Umfang des gewünschten Versicherungsschutzes, und ich wähle für ihn die passende und günstigste Versicherung", erklärt Sauer die Vorzüge eines Vermittlers. Er betont dabei, dass die Prämie höher ausfallen muss, als wenn der Kunde direkt beim jeweiligen Repräsentanten abschließt.

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