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Olé

Nächster VW Bora kommt aus Mexiko

Die auf dem Golf V basierende Stufenheck-Limousine kommt in Deutschland Mitte 2005 neu auf den Markt – stilistisch eigenständiger und nur noch aus mexikanischer Produktion.

22.01.2004

Um das Wechselkursrisiko zu mindern, wird VW die Neuauflage des in den USA weiterhin Jetta genannten Bora nur noch in Mexiko bauen. Die Produktion in Mosel entfällt. Das macht auch deshalb Sinn, weil der Hauptmarkt in Nordamerika liegt, wo der Stufenheck-Golf an der Ost- und Westküste als Jetta echten Kultstatus genießt, während er in Deutschland als brav und bieder verschrien ist.

Zudem zerbröselt hier zu Lande das Bora-Segment zunehmend in Nischen. "Der Bora ist zwar Nummer eins unter den kompakten Stufenheck-Limousinen“, bringt der VW-Boss das Dilemma auf den Punkt, "aber der Markt für diese Autos wird in Europa immer kleiner.“ Deshalb die Flucht mit dem Nachfolger über den großen Teich, wo Stufenheck-Limousinen immer noch en vogue sind und wo ein Jetta mit V6-Motor, Allradantrieb und schwarzer Lackierung als hip gilt.

Debüt auf der Detroit Auto Show im Januar 2005

Aber auch deutsche Interessenten werden auf die nächste Bora-Generation nicht verzichten müssen. Das Debüt ist für die Detroit Auto Show im Januar 2005 vorgesehen. Danach beginnt die Einführung auf dem US-Markt. In Europa soll der Verkauf im zweiten Halbjahr 2005 starten.

Die Basis bildet die neue Golf-Plattform (PQ 35) mit verlängertem Radstand, elektrischer Servolenkung und Vierlenker-Hinterachse. Das verspricht agileres Handling und höheren Fahrkomfort. Stilistisch wird sich der Bora trotz des gleichen technischen Unterbaus stärker als bislang vom Golf unterscheiden. Denn er bekommt andere Kotflügel, eine modifizierte Motorhaube und auch geänderte Türbleche.

Im Innenraum werden die Fondpassagiere mehr Beinfreiheit genießen. Das Kofferraumvolumen soll knapp 500 Liter betragen. Die Kombiversion entfällt. Bora und Golf Variant werden durch Caddy und Caddy Life sowie Touran und Golf Plus (Hochdach) ersetzt. Diese drei Derivate, so die VW-Kalkulation, lassen keinen Raum mehr für Variant-Verkäufe in der Golf-Klasse, zumal US-Käufer nicht auf Kombis abfahren.

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