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Opel

1.000 Stellen bedroht

Foto: dpa

Den europäischen Werken des Autoriesen General Motors (GM) steht nach Befürchtungen des Bochumer Opel-Betriebsrats der Verlust von 1.000 weiteren Arbeitsplätzen bevor.

28.09.2006

Im Zentrum stehe dabei das Modell Astra, das in Bochum, Antwerpen, Ellesmere Port und in einer früheren Version in Gliwice gebaut wird, berichtet die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" unter Berufung auf Betriebsratskreise.

Nach Angaben des Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel gebe es bereits konkrete Planungen für einen möglichen Wegfall einer Produktionsschicht - betroffen wäre eines der Werke ab 2007. "Das würde rund 1.000 Stellen kosten", sagte Einenkel der NRZ. Erst vor wenigen Monaten hatte GM eine Schicht in Ellesmere Port gestrichen - mit 900 Stellen.

Freischichten statt Kurzarbeit

Hintergrund für die neuen Überlegungen ist laut Einenkel der insgesamt schwache europäische Automarkt und die Tatsache, dass für das aktuelle Astra-Modell die zweite Produktionshälfte anbricht. Branchenüblich sei in dieser Phase eine abflauende Nachfrage.

Das Werk Bochum sieht Einenkel zwar nicht als primäres Ziel für mögliche Schichtstreichungen. Doch er warnte gegenüber der Zeitung: "Der Betriebsrat wird alles dafür tun, dass es Bochum nicht trifft." Und er erinnert daran, dass es einen Standortsicherungsvertrag gibt - mit weitgehenden Garantien und Schutzvereinbarungen für die Fabrik.

Noch 2006 soll es laut Einenkel aber in den Astra-Werken Freischichten geben: 7 in Bochum, 9 in Antwerpen, 3 in Ellesmere Port. "Damit soll Kurzarbeit verhindert werden, aber es soll auch die anstehende Senkung des Produktionsvolumens ausgleichen", sagte Einenkel der NRZ.

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