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Opel Ampera

Der Chevrolet Volt im Opel-Kleid

Opel Ampera Foto: Opel 13 Bilder

++ Update, alle Infos, alle Bilder ++ General Motors hat mit dem Chevrolet Volt sein Elektro-Auto der nahen Zukunft bereits präsentiert. Als Ampera soll der Volt ab 2011 auch unter dem Opel-Logo in Europa Karriere machen. Premiere feiert der Ampera auf dem Auto Salon in Genf.

27.01.2009 Uli Baumann

Der Ampera bedient sich dabei der gleichen Technik wie der Chevrolet Volt. Den Antrieb bildet eine Kombination aus einem 111 kW und 370 Nm starken E-Motor und einem Ein-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotor. Damit soll der Ampera bis zu 161 km/h schnell sein. Tempo 100 soll aus dem Stand nach rund neun Sekunden anliegen. Der E-Motor bezieht seine Energie aus einer 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von 60 Kilometern ermöglicht - völlig abgasfrei.

Opel Ampera 2:53 Min.

Über 500 Kilometer Reichweite

Wird mehr Reichweite benötigt, so schaltet sich der Verbrennungsmotor zu und versorgt über einen Generator die Batterie mit frischem Saft. So soll der Ampera über 500 Kilometer zurücklegen können. Alternativ kann die Batterie auch an jeder herkömmlichen Steckdose nachgeladen werden. Der vollständige Ladevorgang soll etwa drei Stunden dauern.

Designanleihen beim GTC

Der fünftürige Viersitzer kommt mit einer Länge von 4,40 Meter, einer Breite von 1,80 Meter und einer Höhe von 1,43 Meter daher. Unter der schrägen Heckklappe sollen 301 Liter Ladevolumen bereitstehen. Beim Design bleibt der Ampera dem Chevrolet Volt grundlegend treu. Lediglich in den Bereichen Front und Heck wurden der Ampera deutlich auf Opel-Linie getrimmt. So trägt das Ampera-Gesicht die Bumerang-förmigen Scheinwerfer-Kühllufteinlass-Kombinationen, wie sie schon die Studie GTC zur Schau stellte. Dazwischen spannt sich ein klassischer Opel-Kühlergrill mit Chromspange. Besonderes Augenmerk legten die Entwickler dabei auf die strömungsgünstige Form der Karosserie, um die Reichweite zu erhöhen. Die Studie rollt auf 17-Zöllern im Fünfspeichen-Design.

Im Innenraum zeigt sich der Ampera betont futuristisch: ein Infotainment-System mit zwei Monitoren versorgt den Piloten mit allen wichtigen Informationen.

Preistendenz: 30.000 Euro

Auf dem Genfer Automobilsalon verkündete Carl-Peter Forster, Präsident von GM Europe, dass der Ampera bis Ende 2011 in Produktion gehen soll. Zu einem möglichen Preis wollte sich Opel noch nicht äußern. Opel-Chef Demant ließ aber schon früher verlauten: Mehr als ein vollausgestatteter Zafira mit Diesel und Automatik dürfte der Ampera nicht kosten, wenn er ein Erfolg werden soll. Ein entsprechendes Modell steht bei Opel derzeit mit rund 30.000 Euro in den Preislisten.

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