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Opel

Auftragsplus dank Abwrackprämie - weniger Kurzarbeit

Foto: Opel

Nach dem deutlich belebten Geschäft zum Ende des vergangenen Monats will der Autobauer Opel das geplante Kurzarbeit-Volumen reduzieren.

06.02.2009 Bernd Ostmann

Wie Alain Visser, GME Vice President Opel-Marketing, gegenüber auto motor und sport sagte, werden von der gestiegenen Nachfrage für den Kleinwagen Corsa die Werke in Eisenach und Zaragossa profitieren.

Als Folge der stark verbesserten Nachfrage nach dem Kleinwagen streicht Opel im Werk Eisenach noch in diesem Monat zwei Tage Kurzarbeit. Zwei geplante Tage Kurzarbeit macht Opel zudem im spanischen Werk Zaragossa rückgängig, das ebenfalls den Opel Corsa baut. Ursprünglich hatte Opel für Eisenach im Februar zehn Tage Kurzarbeit eingeplant, für Zaragossa sechs Tage.

Zusatzschichten für den Insignia

Im Stammwerk Rüsselsheim soll die Produktion sogar ausgeweitet werden. Inzwischen liegen für das Flaggschiff Insignia, das ausschließlich in Rüsselsheim gebaut wird, 60.000 Bestellungen vor.  "Wegen der guten Auftragslage beim Insignia wird das Werk Rüsselsheim im März zwei zusätzliche Schichten einlegen", so Visser zu auto motor und sport.

Visser dankte ausdrücklich der Bundesregierung für die rasche Einführung der Abwrackprämie. "Die Abwrackprämie für Altfahrzeuge wirkt sich bereits positiv auf Nachfrage und Beschäftigung aus. Unser Dank gilt der Bundesregierung, die mit der Abwrackprämie den Automobilmarkt schnell und wirksam belebt hat."


Produktionsanpassung auf Sicht

In Eisenach arbeiten nach Aussagen eines Opel-Sprechers aktuell rund 1.700 Mitarbeiter, in Zaragossa 6.000. Im Opel-Werk Bochum, wo 4.800 Mitarbeiter den Astra und Zafira fertigen, waren für die ersten drei Februar-Wochen 5,5 Tage Kurzarbeit eingeplant. Ob diese reduziert werden können, steht laut Aussagen des Sprechers noch nicht fest. "Wir fahren auf Sicht und aktualisieren unsere Produktionsplanung wöchentlich."

Im Januar verbuchte Opel mit 13.500 Neuzulassungen im Vorjahresmonat-Vergleich noch ein Minus von 23 Prozent. "Die Bestellungen werden sich erst im März und April spürbar in der Neuzulassungsstatistik niederschlagen", erklärt der Sprecher gegenüber auto motor und sport.

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