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Opel

Betriebsrat gegen Mehrarbeit

Der Opel-Gesamtbetriebsrat lehnt eine Arbeitszeiterhöhung für das Werk Bochum ab. Eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit von derzeit 35 auf 38 Stunden ohne Lohnausgleich sei mit ihm nicht zu machen

22.06.2004

Das sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ). "Das geht nicht. Da werden die guten Sitten verletzt."

Die "Automobilwoche" hatte berichtet, Opel wolle aus Wettbewerbsgründen die Arbeitszeiten im Bochumer Werk verlängern. Künftig sollten 38 statt bisher 35 Stunden pro Woche gearbeitet werden, um den Standort konkurrenzfähiger im Wettbewerb mit anderen europäischen Opel-Werken zu machen.

Die Arbeitnehmer seien bereit, ihren Beitrag zur Zukunftssicherung der deutschen Werke zu leisten, sagte Franz. Im Gegenzug forderte er allerdings den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2010 sowie konkrete Projektzusagen für die Standorte über 2010 hinaus. Würde eine Erhöhung der Arbeitszeit auf 38 Stunden in Bochum umgesetzt, seien 800 Arbeitsplätze in Gefahr, sagte Bochums Betriebsratsvorsitzender Dietmar Hahn der Zeitung.

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