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Opel-Betriebsrat

GM-Verlust ohne Auswirkungen

Foto: dpa

Der Milliardenverlust beim US-Konzern General Motors stellt die Sanierung der Tochter Opel nach Einschätzung des Betriebsrates nicht in Frage. "Alle Seiten stehen zu dem Zukunftsvertrag, und der gilt bis zum 31. Dezember 2010", sagte Opel-Gesamtbetriebsratchef Klaus Franz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Mittwoch (20.4.)

20.04.2005

Nur wenn der Automobilmarkt in Europa zusammenbrechen sollte, würden "die Karten neu gemischt". Der Personalabbau bei Opel mit Hilfe von Beschäftigungs-Gesellschaften in Deutschland verläuft nach Angaben von Franz erfolgreich. "Es zeigt sich, dass unsere Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften eine gute Antwort sind auf das amerikanische `Hire and Fire´", sagte der Betriebsrat. Mehrere hundert ehemalige Opel-Beschäftigte aus Rüsselsheim hätten schon einen neuen Job bei Zulieferern, Designhäusern oder am Flughafen gefunden. Bis Ende des Jahres werde es im Rhein-Main-Gebiet eine Vermittlungsquote von 60 bis 70 Prozent geben, sagte Franz.

Der weltgrößte Autokonzern General Motors (GM) hat im ersten Quartal 2005 wegen des sehr schwachen nordamerikanischen Automarktes einen Milliardenverlust verbucht. Es war der höchste Verlust seit 1992. Die Lage in Europa hat sich dagegen stabilisiert. Bei der GM- Tochter Opel in Deutschland werden bis 2007 rund 9.000 der 32.000 Stellen abgebaut, um wieder profitabel zu werden. Betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen sind bis 2010 ausgeschlossen. "Wir müssen in Europa so schnell wie möglich Gewinn machen, damit GM nicht noch stärker `in trouble´ kommt", sagte Franz.

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