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Opel-Betriebsratschef Klaus Franz

Hoffen auf Guttenberg

Foto: dpa

Im Gezerre um die Rettung des angeschlagenen Autobauers Opel hat der Betriebsrat Bewegung vom Mutterkonzern General Motors und der US-Regierung gefordert.

14.03.2009

"Jetzt sind die US-Regierung und GM am Zug", sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Samstag (14.3.) der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt.

Viel Klärungsbedarf

Dort müssten nun endlich die offenen Fragen geklärt werden, die die Bundesregierung bislang davon abhalten, Opel mit Milliarden unter die Arme zu greifen. Hoffnung setzt Franz in die Reise von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in die USA an diesem Sonntag. Opel mit Stammsitz in Rüsselsheim strebt mehr Unabhängigkeit vom US-Mutterkonzern General Motors (GM) an, dem die Pleite droht, und hat dazu den deutschen Staat um Unterstützung gebeten.

Das bisher vorgelegte Rettungskonzept lehnt die Bundesregierung aber als unzureichend ab. Die US-Regierung und GM müssten bereit sein, dass "alle Sacheinlagen und alle Werke in Europa umgewidmet werden können auf die geplante neue europäische Opel-Gesellschaft", sagte Franz.

Opel nimmt GM in die Pflicht

"Wir fordern auch, dass GM die Zwischenfinanzierung bis zur Schaffung einer neuen europäischen Gesellschaft sicherstellt. Diese Verantwortung muss auf jeden Fall übernommen werden." Franz betonte: "Wir haben Zugriff auf die Technologien - auch im Fall einer Insolvenz von GM. Das ist vertraglich gesichert."

Einen Bericht der "Rheinischen Post" vom Samstag, wonach Opel die Rechte an seinem Markennamen verpfändet habe, wies Franz harsch zurück: "Wir sollten mit diesen falschen, dummen Spekulationen endlich aufhören. Das ist totaler Quatsch."

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