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Opel-Betriebsratschef

Kleine für USA

Foto: dpa

Opel-Betriebsratschef Klaus Franz hat einen verstärkten Export von Kleinwagen des deutschen Herstellers in die USA gefordert. Die Opel-Konzernmutter General Motors (GM) biete dort die falschen Autos an, sagte Klaus Franz der "Frankfurter Rundschau".

30.10.2006

Der Betriebsrat habe schon vor Jahren vorgeschlagen, kleinere Wagen wie den Astra nach Nordamerika zu exportieren. Nun würden Mitte nächsten Jahres die ersten Astra-Fahrzeuge in die USA verschifft. Weitere müssten folgen. Auch der Opel Corsa sei für den US-Markt geeignet, sagte Franz.

GM, der weltgrößte Autokonzern, kämpft in seinem Heimatmarkt mit hohen Verlusten. Grund ist vor allem, dass auch die US-Käufer angesichts der hohen Benzinpreise den spritschluckenden großen Geländewagen den Rücken zukehren und verstärkt kleinere und sparsamere japanische Autos kaufen. GM streicht in Amerika zehntausende Arbeitsplätze und schließt Werke. Die passenden Autos für den nordamerikanischen Markt gebe es bereits im Konzern, sagte Franz mit Blick auf Opel.

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