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Burkart will weg

Foto: Opel

Der Autohersteller Opel soll angeblich seinen Vertriebschef verlieren. Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Vertriebspolitik habe Vorstand Uhland Burkart seinen Rücktritt eingereicht, berichtete das Wirtschaftsmagazins "Capital".

30.08.2004

Der 53-jährige Burkart habe den Rückhalt des derzeitigen Aufsichtsratschef und früheren Opel-Chefs Carl-Peter Forster verloren. Opel wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen. "Personalspekulationen kommentieren wir nicht", sagte ein Sprecher in Rüsselsheim.

Der Opel-Aufsichtsrat werde an diesem Dienstag (31.8.) über das Gesuch entscheiden, berichtet das Magazin. Die Arbeitnehmer-Seite habe angekündigt, der Personalie ihre Zustimmung zu verweigern. Ein Nachfolger werde erst in einigen Wochen bestellt. Der Aufsichtsrat hatte erst im Mai auf Vorschlag Forsters, der inzwischen das Europageschäft der Muttergesellschaft General Motors leitet, Burkarts Vertrag um drei Jahre verlängert.

Der Vertriebschef war ebenso wie Forster von BMW zu Opel gewechselt und hatte im November 2001 seinen Posten angetreten. Umstritten war Burkarts Entscheidung, das Händlernetz in Deutschland von 2.300 auf 1.800 Verkaufsstellen zu kürzen und den Händlern die Mindestmarge von 15 auf 7,5 bis 9 Prozent zu streichen.

Vor Burkart haben in diesem Jahr bereits drei Mitglieder den Vorstand verlassen. Produktionsvorstand Ditmar Porth ging in Ruhestand, Marketingvorstand Alain Uyttenhoven wechselte zu Toyota, und der Vertrag von Kommunikationschefin Klaudia Martini wurde nicht verlängert.

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