Der 1,6-Liter-Vierzylinder bringt es auf 230 Nm Drehmoment, per Overboost sind kurzzeitig auch 260 Nm drin, die eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h ermöglichen. Der Dreitürer spurtet in 7,2 Sekunden von Null auf 100 km/h, wenn das manuelle Sechsgang-Getriebe eifrig genug durchgeschaltet wird. Der Kraftstoffverbrauch soll im Schnitt bei 7,9 Litern pro 100 Kilometer liegen.
Auch optisch verkörpert das Corsa-Topmodell Sportlichkeit pur: Front- und Heckschürzen mit markanten, kiemenartigen
Luftein- beziehungsweise -auslässen und der Dachspoiler verleihen dem OPC einen starken Auftritt. Der dunkel abgesetzte Diffusor, das in diesen integrierte, mittig platzierte Dreiecks-Auspuff-Endrohr und die speziell gestalteten Außenspiegel setzten weitere Sportakzente.
Das Fahrwerk wurde der Mehrleistung angepasst und neu abgestimmt. Ein abschaltbares ESP ist Serie. Ab Werk fährt der Neuling auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 215/45, auf Wunsch sind 18-Zoll-Felgen mit 225er Reifen erhältlich. Für Verzögerung sorgt eine 16-Zoll-Bremsanlage mit
blau lackierten Bremssätteln: Vorn hat der Corsa OPC innen belüftete Scheibenbremsen mit 308 Millimetern Durchmesser, hinten kommen 264 Millimeter große Scheiben zum Einsatz.
Im Innenraum glänzt der Corsa mit OPC-typischen Einstiegsleisten, chromeingefassten Instrumenten mit roten Zeigern, blau umrandeten Lüftungsdüsen und einem unten abgeflachten Leder-Sportlenkrad. Klavierlack-Applikationen auf der Mittelkonsole, Sportsitze und Alu-Pedale runden den OPC-Auftritt ab.
Seine Weltpremiere hat der Corsa OPC auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März, die Markteinführung erfolgt kurz danach.
Opel Corsa OPC: Kraft-Zwerg
Opel weitet sein OPC-Angebot nach unten aus und bietet künftig auch den Corsa als OPC-Variante an. Das Kleinkraftwerk trägt nicht nur einen 192 PS starken Turbomotor sondern auch eine sportliche Optik.
Autor: uba



