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Opel

Drittes Modell für Bochum

Foto: dpa

Der Europa-Vizechef von General Motors (GM), Carl-Peter Forster, hat dem Bochumer Opelwerk den Bau einer zusätzlichen Modellvariante angeboten.

28.01.2005

"Wir haben ein ganz konkretes Angebot gemacht, um den Standort Bochum langfristig zu sichern", sagte Forster am Freitag nach seiner Rede bei der Belegschafts-Versammlung der Opel-Beschäftigten in der Essener Grugahalle. "Man kann jedoch keine Garantien geben. Wenn das Werk im internationalen Maßstab wettbewerbsfähig ist, dann hat es auch eine Zukunft." Was nach 2010 sei, könne man derzeit noch nicht sagen, betonte Forster.

Es gehe jetzt darum, dass das Werk 2008 und 2009 gut aufgestellt sei, wenn über die Vergabe neuer Modelle entschieden werde. "Die Mitarbeiter müssen aber Zugeständnisse auf der Lohnseite machen. Auf Dauer sind übertarifliche Zahlungen nicht zu halten", sagte der Manager der Opel-Muttergesellschaft GM. Auch den geplanten Abbau von 2.900 Arbeitsplätzen müsse es in Bochum geben, bestätigte Forster.

Mit dem zusätzlichen Bau einer fünftürigen Modellvariante des Astra könne vermutlich der 3-Schicht-Betrieb in Bochum über 2006 hinaus aufrechterhalten werden, sagte ein Vertrauensmann der Belegschaft. Möglicherweise könne das Limousinenmodell Bochumer Auftragsverluste beim Zafira ausgleichen. Der Kompaktvan soll in kommenden Jahren auch in Polen produziert werden.

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