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Opel

Eisenach verweigert Mehrarbeit

Foto: ams

Aus Protest gegen geplante Werksschließungen des Mutterkonzerns General Motors in Europa hat der Betriebsrat der Opel Eisenach GmbH Sonderschichten verweigert.

19.06.2006

"Wir haben den Antrag der Geschäftsleitung auf Mehrarbeit abgelehnt", sagte ein Betriebsratssprecher am Montag (19.6.) auf Anfrage. Nach Angaben von Betriebsratchef Harald Lieske geht es unter anderem um eine Sonderschicht, die am kommenden Samstag geplant war.

Neben der Corsa-Produktion läuft derzeit in dem Thüringer Montagewerk mit 1.800 Beschäftigten die Vorbereitung auf die Fertigung des Nachfolgemodells, das im Oktober auf den Markt kommen soll. "Wir haben dadurch doppelte Arbeit", sagte der Betriebsrat. Noch sei jedoch offen, ob es bei der Absage der Sonderschicht am Samstag bleibt, weil eine Einigungsstelle angerufen werden könnte.

Die IG Metall hatte die Beschäftigten an den deutschen Standorten zu Protestaktionen aufgerufen, weil sie mit einem massiven Stellenabbau an GM-Standorten in Westeuropa rechnet. Von Schließung bedroht ist derzeit das portugiesische Werk Azambuja mit etwa 1.150 Mitarbeitern.

In Eisenach wird derzeit ausschließlich der Kleinwagen Corsa gebaut. Mit dem Marktstart des Nachfolgemodells soll die Kapazität des 1992 eröffneten Werkes wieder voll ausgelastet werden. Maximal können in Eisenach jährlich rund 170.000 Autos gebaut werden.

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