Das Unternehmen reagiere damit auf die starke Nachfrage nach dem Kleinwagen Corsa, dessen aktuelle Modellvariante seit Herbst 2006 auf dem Markt ist. Die Stückzahl in Eisenach würde im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen um 11.000 Fahrzeuge erhöht. Das sei nur mit Sonderschichten sowie einer Verkürzung der Werksferien im Sommer von drei auf zwei Wochen zu schaffen.
Sonderschichten und Zeitarbeiterstellen geplant
Darauf hätten sich Werksleitung und Arbeitnehmervertretung verständigt. Das Thüringer Werk der Adam Opel GmbH (Rüsselsheim) beschäftigt rund 1.800 Menschen. Für die Sonderschichten sollen nach Betriebsratsangaben auch Arbeitszeitkonten genutzt werden, die aufgebaut wurden, als das Werk vor dem Modellwechsel nicht voll ausgelastet war. Produktionsspitzen würden zudem mit Zeitarbeitern abgefangen, die bei Opel das gleiche Einkommen wie die Stammbelegschaft erhalten würden.
Nach Unternehmensangaben wurden im vergangenen Jahr 182.000 Autos in dem Thüringer Werk produziert. Ursprünglich war es für eine Jahreskapazität von maximal 175.000 Fahrzeugen ausgelegt. 2006 wurden nochmals rund 150 Millionen Euro in die Fabrik gesteckt, um die Produktionsanlagen für den Modellwechsel fit zu machen. Der Kleinwagen Corsa wird außerdem im spanischen Werk Saragossa gebaut.
Kürzere Lieferfristen als Ziel
Mit der Erhöhung der Stückzahlen entspreche das Unternehmen dem Wunsch der Kunden nach kurzen Lieferfristen, sagte Opel-Chef Hans Demant laut Mitteilung. Um vergangenen Jahr sei der Corsa mit 79.000 Neuzulassungen der meistverkaufte Kleinwagen in Deutschland gewesen. Insgesamt seien seit Herbst 2006 rund 600.000 Fahrzeuge dieses Modells verkauft worden.






