Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Opel-Zukunfts-Plan

Opel-Interessenten erwägen Allianz mit Lada

Lada 16 Bilder

Die möglichen neuen Mehrheitseigner von Opel erwägen laut Moskauer Medien eine Allianz mit dem russischen Lada-Hersteller Avtovaz. Dadurch wollten der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und Russlands größtes Geldinstitut Sberbank ein Zentrum zur Autoproduktion in Russland bilden.

17.06.2009

Das berichtet die Zeitung "Kommersant" am Mittwoch (17.6.). Der neue Autoriese könnte in drei bis fünf Jahren jährlich etwa sechs Millionen Fahrzeuge bauen, wurde Sberbank-Chef German Gref zitiert. "Die Entscheidung werden wir in den nächsten Monaten treffen", kündigte Gref an.

Avtovaz kann nicht selbstständig bleiben

Nach Einschätzung des Sberbank-Chefs ist Avtovaz nicht in der Lage, sich selbstständig zu entwickeln. Für den russischen Branchenprimus gebe es daher zwei Varianten: entweder die Verwaltung durch den französischen Renault-Konzern, der eine Sperrminorität an Avtovaz hält, oder eine Allianz mit Opel und Magna. In Russland gebe es daher künftig möglicherweise zwei konkurrierende Projekte zur Sanierung der angeschlagenen Autoindustrie, schrieb das Blatt weiter.

Russlands Regierungschef Wladimir Putin betrachtet die Übernahme von Opel-Anteilen durch Magna und Sberbank als "Teil der Strategie zur Förderung der Autoindustrie". Hingegen hatte Avtovaz-Chef Boris Aljoschin den Kauf der Anteile als "nicht zweckmäßig" bezeichnet.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige