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Opel

Ja zur Auslagerung

Foto: dpa

Der Betriebsrat des Opel-Werkes in Kaiserslautern hat Überlegungen zum Outsourcing von Stellen nicht grundsätzlich abgelehnt. Opel müsse sich aber durch Lieferverträge verpflichten, die heute bestehenden 2.400 Arbeitsplätze zu erhalten, sagte der Kaiserslauterer Opel-Betriebsratsvorsitzende Alfred Klingel am Rande einer Podiumsdiskussion am Dienstag (23.11.) in Kaiserslautern.

24.11.2004

Der Mutterkonzern General Motors (GM) will bei seiner defizitären Tochter Opel 10 000 Stellen streichen. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" vom Dienstag will GM bis zu 6.000 Stellen auslagern. Neben der Teilefertigung in Kaiserslautern mit 3.000 Arbeitsplätzen seien davon etwa 3.000 weitere Stellen in den Werken Bochum und Rüsselsheim betroffen.

Nach Klingels Darstellung wären beim Outsourcing drei Modelle möglich: Die Gründung einer Komponentenfirma als reine Opel-Tochter, ein Joint Venture zwischen Opel und einer anderen Firma oder im Extremfall der Verkauf. Zunächst müsse Opel allerdings Lieferverträge für die jetzt Beschäftigten bringen, forderte Klingel. Dann sei es auch leichter möglich, einen Interessenten für das neue Unternehmen zu finden.

Das Opel-Management zähle nur noch die Außenhautteile der Autos zum Kerngeschäft, sagte Klingel. Da in Kaiserslautern aus diesem Bereich nur die Haube für den Vectra gefertigt werde, seien praktisch alle 2.400 Arbeitnehmer von Opel Kaiserslautern von den Restrukturierungsmaßnahmen betroffen.

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