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Opel-Kaiserslautern

VW-Krise erschwert Verkauf

Foto: dpa

Die Pläne der Volkswagen AG, sich von Teilen der Komponentenfertigung zu trennen, erschweren den geplanten Verkauf des Opel-Komponentenwerks in Kaiserslautern.

27.02.2006

"Dass sich jetzt auch ein großer norddeutscher Wettbewerber von seinen Komponentenwerken trennen will, macht uns den Verkauf oder die Ausgliederung nicht leichter", sagte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz der der "Automobilwoche" . Nach Angaben von Alfred Klingel, dem Betriebsratschef des Pfälzer Werkes, habe sich der Kreis der Interessenten inzwischen auf Magna, Benteler, Läpple und Kirchhoff verengt.

Thyssen-Krupp Automotive habe kein Interesse, in Westeuropa zusätzliche Kapazitäten aufzubauen, auch große Zulieferer aus China, Südkorea und den USA, die das Werk besichtigt haben, sollen abgewunken haben. Sollte bis zur Jahresmitte kein Verkauf oder Joint-Venture-Vertrag zu Stande kommen, werde Kaiserslautern nach den Worten Klingels in eine separate Gesellschaft ausgegliedert. Das sehe der Zukunftssicherungsvertrag vor.

Astra-Produktion soll herunter gefahren werden

Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" fordert Opel- Betriebsratschef Franz von der Geschäftsführung des Autoherstellers eine Export-Offensive in außereuropäische Länder. "Um die Auslastung unserer Fabriken zu sichern, ist es wichtig, dass sich Opel stärker als bislang auf den Export konzentriert", zitierte die Zeitung Franz. Das Unternehmen, das zum amerikanischen Autokonzern General Motors gehört, könne seine Vorteile nur ausspielen, wenn die Kapazitäten ausgelastet seien.

Opel fällt es der Zeitung zufolge zunehmend schwer, sein Volumenmodell Astra zu verkaufen. Der Betriebsrat wolle deshalb im April mit der europäischen GM-Führung über die Anpassung der Astra-Produktion sprechen. Die Arbeitnehmervertreter wollen die Kürzungen auf die verschiedenen Produktionsstandorte gleichmäßig verteilen, um einen Arbeitsplatzabbau zu vermeiden.

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