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Opel

Kampf gegen Werksschließung

Foto: dpa

Die Betriebsräte von fünf europäischen Opel-Werken verlangen von der Muttergesellschaft General Motors eine Vereinbarung, die den Erhalt der Werke zum Kern hat. Hintergrund ist die Ausschreibung der neuen Astra-Generation, die ab 2010 gebaut werden soll und für die sich die Werke einzeln bewerben sollten.

19.10.2006

Das lehnen die Betriebsräte ab. Sie befürchten, dass Werke, die nicht zum Zuge kommen, geschlossen werden könnten. Betroffen sind neben Bochum, Werke in England, Belgien, Schweden und Polen. "Wir haben GM aufgefordert in Verhandlungen einzutreten", sagte am Mittwoch (18.10.) der Bochumer Betriebsratschef Reiner Einenkel im Anschluss an eine dreitägige Klausurtagung in Bochum.

"Wir glauben, dass alle fünf Werke eine Überlebenschance haben", sagte Einenkel. Die Betriebsräte wollen bei den Verhandlungen mit GM gemeinsam auftreten. "Wir haben schon die Bewerbungsfrist für die Astra-Produktion vergangenen Sonntag verstreichen lassen."

In weiteren Punkten verlangen die Betriebsräte den Verzicht auf neue Werke in Osteuropa, um Überkapazitäten zu vermeiden. Der für Osteuropa vorgesehene Chevrolet solle in bestehenden europäischen Werken gebaut werden. Und die Überlegung, einen Astra unter dem Namen Saturn für die USA zu bauen, solle umgesetzt werden und die Modelle in Europa gebaut werden.

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