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Opel

Keine neue Sparrunde in Europa

Trotz einer drastischen Gewinnwarnung will der weltgrößte Autobauer General Motors (GM) nach einem Bericht des "Handelsblatts" seinen Sparkurs in Europa nicht verschärfen.

18.03.2005

Intern habe sich die GM-Spitze in Europa bereits darauf festgelegt, dass es beim derzeitigen Sparpaket bleibe. "Das Management hat zugesagt, dass es kein Nachschärfen geben wird", sagte Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Klaus Franz dem "Handelsblatt". "Was wir jetzt brauchen ist Ruhe, um den Sanierungsplan umzusetzen und die geplante Modelloffensive voranzubringen." Es sei klar, dass es keinerlei neue Sparmaßnahmen über den bereits vereinbarten Zukunftsvertrag 2010 hinaus geben werde.

Auch in der GM-Europazentrale hieß es: "Es sind keine zusätzlichen Maßnahmen geplant", schreibt die Zeitung. Von den jüngsten Entwicklungen in den USA sei das Europageschäft nicht betroffen. GM glaube, in Europa das Schlimmste hinter sich zu haben. In der Konzernzentrale in Zürich werde bereits angedeutet, dass GM im laufenden Jahr unter dem prognostizierten Verlust von 500 Millionen Dollar bleiben könnte. Die Zulassungszahlen in den ersten zehn
Wochen des Jahres seien ermutigend. In Westeuropa habe der Konzern in den ersten zwei Monaten um 4,1 Prozent zugelegt.

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