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Opel-Konflikt

Gewerkschaften machen Front

Foto: dpa

Die Metallgewerkschaften in Deutschland und Schweden machen gemeinsam Front gegen die befürchtete Schließung eines Werkes von Opel oder Saab.

08.09.2004

Beide Organisationen würden weder eine Betriebsschließung bei Opel in Rüsselsheim noch bei der schwedischen Schwester Saab in Trollhättan bei Göteborg akzeptieren, hieß es in einer von der schwedischen Metallgewerkschaft am Mittwoch (8.9.)veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit der IG Metall.

Der Mutterkonzern General Motors (GM) hatte vor einer Woche angekündigt, dass die nächste Generation der Mittelklassemodelle Opel Vectra sowie Saab 9-3 an einem Standort produziert werden soll. Die Entscheidung werde Anfang nächsten Jahres fallen. GM hatte damit Spekulationen ausgelöst, dass die Produktion in Rüsselsheim mit derzeit 5.600 oder in Trollhättan mit knapp 7.000 Beschäftigten stillgelegt wird.

Weiter erklärten die Gewerkschaften: "Wir akzeptieren auch nicht, dass GM die Automobilarbeiter in Deutschland und Schweden gegeneinander ausspielen will." Betroffene Betriebsräte, Gewerkschafter und Politiker hatten in beiden Ländern jeweils die Erhaltung des eigenen Standortes gefordert. Der Chef der schwedischen Metallgewerkschaft, Göran Johansson, kündigte dazu ein Treffen aller beteiligten Gewerkschaften aus beiden Ländern in Kopenhagen an.

Sowohl Opel wie Saab haben als GM-Töchter mit hohen Verlusten und Überkapazitäten zu kämpfen. Rüsselsheim ist mit fast 20.000 Beschäftigten in Produktion, Entwicklung und Verwaltung der wichtigste Opel-Standort.

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