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Opel-Krise

Einstieg eines Finanzinvestors erwünscht

Foto: dpa 144 Bilder

Der Betriebsrat des angeschlagenen Autobauers Opel würde zur Rettung des Unternehmens nach einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ auch Finanzinvestoren akzeptieren.

10.03.2009

Derzeit könne man nicht wählerisch sein, sagte Gesamtbetriebschef Klaus Franz der in Berlin erscheinenden Tageszeitung. Am besten sei ein Partner aus der Automobilindustrie, doch vorstellbar sei auch ein Finanzinvestor, sofern er die Mitbestimmungsrechte garantiere.

Franz prophezeite zwei harte Jahre mit Verlusten. Die Mitarbeiter müssten sich auf Stellenstreichungen, Gehaltseinbußen und den Verkauf eines Werkes in Deutschland einstellen. Von 2012 an werde Opel aber Staatshilfen zurückzahlen können. Spekulationen über eine Insolvenz seien verantwortungslos; Opel könne alle Rechnungen und Löhne bezahlen.

Opel  will Lohnerhöhung zurücknehmen

Unterdessen stellt Opel nach Gewerkschaftsangaben eine geplante Lohnerhöhung in Frage. „Das Unternehmen hat bei uns schriftlich einen Antrag gestellt, die 2,1 Prozent Lohnerhöhung, die zum 1. Februar fällig gewesen wäre, nicht zahlen zu müssen“, sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter der Armin Schild dem „Handelsblatt“. Die Belegschaftsvertreter wollten dazu in den nächsten Tagen auf europäischer Ebene Position beziehen. Ein Opel-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Nach den Worten Schilds werde die IG Metall auf keinen Fall einen einfachen Verzicht der Arbeitnehmer akzeptieren, schreibt das Blatt. Wenn überhaupt, müsse es ein innovatives Modell mit Mitsprache und Beteiligung geben.

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