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Opel-Krise

Russischer Autobauer GAZ bestätigt Interesse an Opel

Opel Logo poliert Foto: dpa 144 Bilder

Der russische Autobauer GAZ hat sein Interesse an einer Partnerschaft mit Opel und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna offiziell bestätigt. Das teilte das Unternehmen am Dienstag (12.5.) unter Berufung auf die stellvertretende GAZ-Vorstandschefin Jelena Matwejewa mit.

12.05.2009

"Die GAZ-Gruppe hofft auf die weitere Kooperation mit Opel und Magna beim Bau konkurrenzfähiger Personenwagen für Russland und andere Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)", sagte Matwejewa.

Werk und Vertriebsnetz für Opel in Russland

Für diese Produktion wolle der GAZ-Konzern seinen neuen Fertigungskomplex zur Verfügung stellen, der 2008 in Nischni Nowgorod an der Wolga gebaut worden sei. GAZ habe ein weit verzweigtes Absatznetz, was dem künftigen Konsortium eine schnelle und effektive Vermarktung von Opel-Fahrzeugen ermöglichen würde, hieß es.

Medienberichten zufolge will Magna am 20. Mai ein Konzept für einen Einstieg beim angeschlagenen Autobauer Opel vorlegen. Ziel sei, mit russischer Hilfe einen Massenhersteller mit einer Jahresproduktion von bis zu fünf Millionen Autos zu formen. Allein in Russland solle Opel künftig jährlich eine Million Autos verkaufen.

Fünf Anteilseigner für Opel

Als Anteilseigner seien neben Magna (19,9 Prozent) der GAZ-Konzern und Russlands größtes Geldhaus Sberbank (30,1 Prozent), die Opel-Mutter General Motors (bis zu 40 Prozent) sowie das Opel-Management und Händler vorgesehen.

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