Das teilte der Autobauer in Rüselsheim mit. Der 60 Jahre alte Brite Reilly ist Nachfolger von Hans Demant, der seit 2004 an der Opel-Spitze stand.
Reilly will Sanierungsplan bis Ende Januar vorlegen
Demant hatte kurz zuvor seinen Posten aufgeben, bleibt aber im Konzern. Demant (59) ist ab sofort dafür zuständig, die Produktrechte der Opel-Mutter GM zu überwachen. Dafür wurde im Konzern der neue Posten eines Vize-Präsidenten für weltweite Technologierechte geschaffen.
Reilly stellte zudem sein neues Management-Team vor. Die Opel-Geschäftsführung besteht demnach künftig aus sieben Mitgliedern. Neu im Team sind nach Unternehmensangaben Rita Forst (Entwicklung) und Mark James (Finanzen). Als Geschäftsführer bestätigt wurden Reinald Hoben (Fertigung), Holger Kimmes (Personal), Tom McMillen (Einkauf) und Alain Visser (Verkauf und Marketing). Mit seiner Ernennung zum Opel-Chef schied Reilly zugleich aus dem Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Unternehmens aus.
Der Autobauer kämpft seit über einem Jahr ums Überleben. Bis Ende Januar will Reilly ein Sanierungskonzept vorlegen. Das Konzept ist die Grundlage für Verhandlungen über Staatshilfen. GM hat den Bedarf auf 3,3 Milliarden Euro beziffert, rund 2,7 Milliarden sollen die Regierungen der Länder mit Opel-Standorten aufbringen.






