Opel Meriva und Zafira OPC entfallen
Meriva und Zafira nicht mehr als OPC-Variante
Opel wird den neuen Meriva nicht mehr als leistungsstarke OPC-Variante anbieten. Auch der vom Opel Performance Center (OPC) aufgerüstete Kompaktvan Zafira laufe aus, sagt Baureihenchef Klaus Nüchter: "Da konzentrieren wir uns künftig auf Modelle, die besser zum sportlichen Anspruch passen."
Künftig sollen nur noch Corsa, Astra und Insignia als OPC-Version zu haben sein. Dafür stehen Meriva-Käufern nun sieben Motoren zur Wahl, sagte Nüchter bei letzten Testfahrten vor der Messepremiere des Minivans auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März).
Opel Meriva soll sparsamer sein
Demnach kommt die zweite Opel Meriva-Generation zur Markteinführung im Sommer mit einem 1,4-Liter-Benziner zu den Händlern, der es als Saugmotor auf 90 PS und mit Turbolader auf 120 PS und 140 PS bringt. Angaben zum Verbrauch machte Nüchter zwar noch nicht. Er stellte aber im Vergleich zu den 1,6 und 1,8 Liter großen Benzinern des Vorgängers Einsparungen von teilweise mehr als einem Liter in Aussicht.
Opel Meriva mit erstmals mit Diesel und Automatik
Bei den Dieseln bietet Opel die Wahl zwischen zwei Versionen des 1,7-Liters mit 125 PS und 145 PS sowie einem 1,3-Liter mit 75 PS. Diesen Motor soll es später auch als sparsames Ecoflex-Modell mit 90 PS geben. Außerdem hat Opel erstmals einen Diesel mit Automatik im Programm. Auch eine Version mit Erdgasantrieb sei technisch leicht darstellbar, und eine Start-Stopp-Automatik für die kommenden zwei Jahre fest eingeplant. Den exakten Preis des Opel Meriva verriet der Baureihenchef allerdings noch nicht. "Wir orientieren uns am Vorgänger", lautet die offizielle Ansage. Als Richtgröße sind im Unternehmen bereits etwa 15.500 Euro zu hören.
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Autor: dpa/ama
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