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Opel mit Kurzarbeit

Spanien-Produktion wird gedrosselt

Der Autobauer Opel drosselt die Produktion in seinem Werk im spanischen Saragossa. Schon vor einigen Wochen sei für die Fabrik Kurzarbeit angemeldet worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwochabend (2.11.).

03.11.2011 dpa

Er bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Opel reagiert damit auf die schwächere Nachfrage in vielen europäischen Märkten.

15 Ruhetage eingeplant

In Saragossa, dem mit Abstand größten Auslandswerk von Opel, wird laut Zeitung normalerweise im Dreischichtbetrieb gearbeitet. Doch nun sollen die 6.700 Arbeiter für insgesamt 15 Tage im November und Dezember zu Hause bleiben. Damit stünden drei Wochen lang die Bänder still, inklusive der üblichen Weihnachtsferien seien es sogar vier Wochen. Die Produktion in Saragossa werde 2012 voraussichtlich von 370.000 auf 330.000 Einheiten zurückgehen, sagte ein Sprecher.

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke erwartet für 2012 in Europa Einbußen für die erfolgsverwöhnten Autobauer. "Wir rechnen zwar nicht mit einer Rezession wie zwischen 2009 und 2010, aber eine empfindliche Abkühlung und ein deutlicher Marktrückgang sind sicher zu erwarten", sagte Stracke am Mittwochabend laut Redemanuskript bei einem Kongress in Berlin.
 
Als Grund nannte er die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise, die Wirtschaftswachstum und Konsumklima schwäche. In Ländern wie Spanien und Italien sei der Privatkundenmarkt fast ganz zusammengebrochen, noch aber mache Osteuropa die Verluste in Westeuropa wett.

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