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Opel mit Stellenabbau

Verwaltung wird ausgedünnt

Opel Logo frostig Foto: dpa

Der Autobauer Opel setzt nach einem Medienbericht den Rotstift auch beim Personal in der Verwaltung an.

12.09.2012 dpa

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Mittwoch (12.9.) vorab unter Berufung auf zwei Aufsichtsratsmitglieder berichtete, sollen am Stammsitz Rüsselsheim 1.000 Arbeitsplätze in der Administration abgebaut werden. Das wäre fast jede dritte der rund 3.300 Stellen in der Rüsselsheimer Verwaltung.

Die Adam Opel AG erklärte, es sei Teil der Strategie "Drive Opel 2022", Wachstum zu fördern und Kosten zu senken. Ein Sprecher betonte: "Im Bereich Kosten haben wir ... einen klaren Plan; Personalkosten gehören mit dazu." Die genannten Zahlen bestätigte er aber nicht.

Aktuell werde intensiv mit dem Betriebsrat und der IG Metall über Kostensenkungen verhandelt. Dabei wollen die Arbeitnehmer unter anderem einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen bis Ende 2016 erreichen. Im Gegenzug steht eine Stundung oder sogar ein Verzicht auf die Tariferhöhung um 4,3 Prozent im Raum. Dadurch würde Opel etwa 40 bis 50 Millionen Euro im Jahr sparen, schreibt das Blatt.

Nach dem Bericht soll der Abbau einerseits über staatlich geförderte Altersteilzeit erfolgen. Andererseits sollten zusätzlich Abfindungen im Gegenzug für ein freiwilliges Ausscheiden angeboten werden, hieß es unter Berufung auf die Aufsichtsratsmitglieder. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant.

Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug bestritt, dass 1.000 Stellen abgebaut werden sollen. "Das ist falsch", teilte er am Mittwochabend auf dpa-Anfrage mit. "Wir haben gerade Kurzarbeit auch in den Verwaltungsbereichen vereinbart, um begleitend zur Kurzarbeit in der Produktion auch dort Kosten zu reduzieren und dem Volumenrückgang gegenzusteuern." Schäfer-Klug ging nicht darauf ein, ob überhaupt Stellen in der Verwaltung abgebaut werden.

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