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Opel OPC, Erdgas-Turbo, Panorama-Dach

Die Besonderheiten im Opel-Modellprogramm

Opel Astra GTC Foto: Hersteller 30 Bilder

Als Massenhersteller konzentriert sich Opel in erster Linie auf volumenstarke Baureihen. Darunter warten einige Modelle mit exklusiven technischen Besonderheiten auf, wie etwa der neue Erdgas-Turbo im Zafira oder die Panorama-Frontscheibe im Astra GTC.

17.03.2009 Peter Wolkenstein

Nur Fliegen ist schöner - mit diesem Slogan warb Opel für den GT, der zwischen 1968 und 1973 die Fans der Marke zum Träumen brachte. Allerdings passt der Spruch auf ein aktuelles Modell noch besser, und damit ist nicht der heutige GT gemeint. Nein, im ansonsten so bodenständigen Astra GTC können sich die Insassen wie in einer Pilotenkanzel fühlen, wenn der Zweitürer mit der optionalen Panorama-Frontscheibe ausgestattet ist. Wo selbst bei Cabrios der Querholm über der Frontscheibe das Sichtfeld nach oben unterbricht, bietet der spezielle GTC einen unbehinderten Blick bis in den Himmel: Seine durchgehende Windschutzscheibe endet ohne Unterbrechung erst kurz vor der Rückbank.

Faszinierendes Fahrgefühl

Der Effekt ist enorm: Die Passagiere baden förmlich im Licht, egal ob draußen die Sonne scheint, der Himmel voller Wolken hängt oder gar Regen auf die Scheibe prasselt. Ob in Straßenschluchten oder Tunnels, im Gebirge oder im Stau - selbst auf dem täglichen Weg ins Büro sieht der Fahrer hier mehr von der Welt als in jedem anderen Auto. Wie stark ein konventionelles Blechdach Sicht und Raumgefühl einschränkt, kann man im GTC mit einem Handgriff erleben. Aus dem hinteren Dachteil lässt sich ein beweglicher Himmel als Schattenspender inklusive zweier Sonnenblenden nach vorne schieben und stufenlos arretieren.
 
Sicherheitsbedenken zerstreut Opel mit dem Hinweis auf zusätzliche Verstärkungen an A- und B-Säulen. Die in die 5,5 Millimeter starke Scheibe eingearbeiteten Folien verhindern das Zersplittern bei einem Aufprall und beugen zudem einer übermäßigen Aufheizung im Sommer vor. Im Schadensfall kostet der Ersatz mit 954 Euro hingegen das Dreifache einer herkömmlichen Windschutzscheibe, doch in der Versicherungseinstufung unterschiedet sich der Panoramascheiben-GTC nicht von der Blechdach-Variante. Nachahmer gibt es bislang keine, lediglich der C4 Picasso von Citroen besitzt eine deutlich kleinere, aber ebenfalls ins Dach erweiterte Frontscheibe. Bleibt zu hoffen, dass sich diese faszinierende Idee dennoch durchsetzen wird.

Turbo macht dem Erdgas-Zafira Beine

Bei einer weiteren Spezialität im Opel-Programm, dem neuen Erdgas-Turbo im Zafira, ist der Erfolg nahezu vorprogrammiert. Außer Opel bietet derzeit nur VW einen aufgeladenen Erdgas-Antrieb an. Wie einst den Diesel verwandelt die Turboaufladung auch den Erdgasmotor in einen flotten Antrieb, ohne die Verbrauchsvorteile zu beschneiden. Mit dem neuen, 150 PS starken 1,6-Liter-Erdgas-Turbo entwickelt sich der Opel Zafira CNG nicht nur für Benzin-, sondern auch für Dieselfahrer zu einer interessanten Alternative. Im Anschaffungspreis rangiert der Erdgas-Turbo zwischen dem billigeren Zafira 2.2-Benziner und dem teureren Diesel mit jeweils gleicher Leistung. Doch im Unterhalt ist das CNG-Modell im Vergleich konkurrenzlos günstig - ohne Nachteile bei Variabilität und Platzangebot, denn die Gastanks sind unter dem Wagenboden montiert.

Sportler unter den Vans
 
Konkurrenzlos ist das Opel-Angebot auch dann, wenn besonders dynamisch motorisierte Vans gefragt sind. Unter dem sportlichen OPC-Label finden leistungsfreudige Familienväter und raumbedürftige Freizeit-Aktivisten das passende Modell. Im mit  Recarositzen, Sportfahrwerk und elektronisch geregelten Dämpfern ausgerüsteten Zafira OPC steckt der aus dem Astra bekannte Zweiliter-Turbo mit 240 PS. Er verwandelt den Siebensitzer in den schnellsten Van auf dem deutschen Markt und stellt erst bei 231 km/h die Beschleunigung ein. Eine Stufe tiefer wetzt der Meriva OPC seine breite 17 Zoll-Bereifung. Hier garantiert ein 180 PS starker 1,6-Liter-Turbo Fahrleistungen, wie sie Vier-Meter-Vans sonst nicht zu bieten haben: 222 km/h Höchstgeschwindigkeit und in 8,2 Sekunden von Null auf Tempo 100.

Praktischer Heck-Gepäckträger
 
Freunde pfiffiger Transportlösungen müssen bei Opel aber nicht zwangsläufig zu einem Van oder Kombi greifen. Für die Mitnahme von zwei Fahrrädern haben die Ingenieure einen integrierten Träger entwickelt, der wie eine Schublade aus dem hinteren Stoßfänger hervorgleitet. Die Flex-Fix genannte Kontruktion wird derzeit für den kleinen Corsa und den geländetauglichen Antara angeboten. Nicht exklusiv, aber als erstes Modell in der Mittelklasse wartet der neue Insignia mit der einer Verkehrszeichenerkennung auf. Das Opel-Eye genannte System erkennt über eine Kamera Geschwindigkeits- und Überholverbots-Schilder sowie deren Aufhebungen und blendet sie im Cockpit als Symbol auf den Bildschirm zwischen beiden Rundinstrumenten ein. Ansonsten bieten diesen Service aktuell nur die 7er-Reihe von BMW und die neue Mercedes E-Klasse - Modelle, die sich beide in einem deutlich teureren Preissegment bewegen.

Aber das ist nichts Neues. Opel übernimmt nicht zum ersten Mal eine Pionierrolle bei der Einführung fortschrittlicher Technologie in günstigeren Fahrzeugklassen ein.

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