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Opel

Optimismus und Stellenabbau

Der kriselnde Autobauer Opel dreht weiter an der Kostenschraube und wird auch in Zukunft Personal abbauen. General Motors-Vize Steve Girsky glaubt aber fest an den Erfolg der deutschen Tochter.

07.11.2012 dpa

"Wir müssen effizienter werden, wir müssen unsere Strukturen verschlanken und Bürokratie abbauen. Wir werden mit einer kleineren Zahl von Mitarbeitern leben müssen", sagte GM-Vize und Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky. Allein in diesem Jahr werden bei dem defizitären Hersteller 2.600 Stellen wegfallen - über freiwillige Abfindungs- und Vorruhestandsangebote sowie durch natürliche Fluktuation. Zum Jahresende wird Opel rund 37.400 Menschen in Europa beschäftigen, davon rund 20.300 in Deutschland.

Girsky sieht erste Lichtblicke

Steve Girsky glaubt ungeachtet der jüngsten Milliardenverluste aber fest an den Erfolg der deutschen Tochter. "Opel musste lange kämpfen. Jetzt sehen wir erste Lichtblicke", sagte er. Der Plan "Drive Opel 2022" trage erste Früchte: "Opel hatte im dritten Quartal einen positiven Cash-Flow." Dieser Nettozufluss liquider Mittel sei nicht selbstverständlich angesichts des Marktumfeldes in Europa. "Wir sind auf einem guten Weg, den erfolgreichsten Turnaround in der Geschichte der europäischen Autoindustrie zu schaffen." GM will in Europa bis 2015 die Gewinnschwelle erreichen.

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