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Opel-Pläne

Zusammen mit PSA an VW heranrücken

Thomas Sedran Foto: Opel

Der noch amtierende Opel-Chef Thomas Sedran hat bekräftigt, dass Opel-Mutter General Motors keine Pläne hat, seine deutsche Tochter zu verkaufen.

06.02.2013 auto motor und sport

"Volkswagen würde nur weitere Marktanteile gewinnen – und gegenüber GM noch stärker werden", sagte Sedran auto motor und sport. Auch ein Merger mit PSA käme nicht in Frage. "Da würden wir die nächsten zwei Jahre um den Sitz der Firmenzentrale streiten." Es müsse jetzt darum gehen, durch gemeinsame Modellreihen mit PSA die Stückzahlen auf VW-Niveau zu heben. Das gelte für die nächste Generation von Opel Corsa und Peugeot 208, die gemeinsam in Europa auf eine Stückzahl von eine Million Fahrzeuge kommen würden. "Und damit sind wir schon nah dran an den VW-Stückzahlen", unterstreicht Sedran. Auf Peugeot-Plattformen würden die nächsten Zafira und Meriva entstehen. Zudem werde es einen gemeinsam entwickelten Dreizylinder-Benziner geben, der auf dem Peugeot-EB-Motor basiere.

Kein Mittelklassemodell mit PSA

Vorerst verzichten werde man auf die gemeinsame Entwicklung neuer Mittelklasse-Modelle im Insignia-Format. Dies habe man geprüft und "ins Regal gestellt", so Sedran. Zum einen gäbe es Probleme mit chinesischen GM-Partnern. Außerdem käme man mit PSA auf eine zu geringe Stückzahl von 350.000 Einheiten. Im Verbund mit GM und Cadillac könne Opel dagegen rund 600.000 Modelle jährlich erreichen.

Besonders wichtig ist Sedran, der ab März unter dem neuen Opel-Chef Karl-Thomas Neumann wieder als Strategie-Vorstand arbeiten wird, dass Opel die Auslastung seiner Werke erhöht. Deshalb wolle er die Produktion von erfolgreichen Opel-Modellen, die im Ausland gebaut werden, nach Europa holen. Das gelte als erstes Modell für den Mokka, der in Korea gebaut wird. "Den Nachfolger will ich nach Europa holen. Denn nur mit Limousinen und Kombis lasten wir unsere Fabriken nicht aus." Der Mokka könnte nach Informationen aus Opel-Kreisen ab 2018 in Deutschland gebaut werden.

Auf mittlere Sicht sieht Sedran die Chance, das gute frühere Opel-Image als Marke mit deutscher Ingenieurtechnik zurück zu gewinnen und die Marke höher zu positionieren. Dabei ist für Sedran die britische Schwestermarke Vauxhall ein Vorbild. Vauxhall liegt in England derzeit auf Rang zwei hinter Ford. Und Vauxhall ist die am schnellsten wachsende Marke im Privatkunden-Geschäft. In England sind Insignia, Astra GTC und der Zafira Tourer an der Spitze ihrer Segmente. Das mache Mut auch für Opel. "Wir haben die Chance, die Marke nach oben zu bringen."

Weitere Themen in auto motor und sport, Heft 4/2013, ab 7.2. im Handel

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