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Opel/Saab

10.000 Stellen in Gefahr

Foto: dpa

Im Rahmen der Sanierung ihres Europageschäftes werde die Muttergesellschaft General Motors (GM) bei den Töchtern Opel, Saab und Vauxhall bis zu 10.000 Stellen abbauen.

07.10.2004

Das berichtet die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Donnerstag (7.10.). Derzeit beschäftigt Opel 62.000 Mitarbeiter in Europa. GM und Opel wollten die Zahl nicht kommentieren.

"Der für das Europageschäft verantwortliche Vorsitzende, Fritz Henderson, wird bis Ende November den neuen Sanierungsplan vorlegen", sagte ein Opel-Sprecher in Rüsselsheim. Über dessen Inhalt könne noch nichts gesagt werden. Der Präsident von GM Europa und frühere Opel-Chef Carl-Peter Forster hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass Stellenstreichungen notwendig seien. Zu deren Umfang äußerte er sich nicht. Die Tochter Opel hat in Deutschland Produktionswerke in Rüsselsheim, Bochum und Eisenach sowie eine Motoren- und Komponentenfertigung in Kaiserslautern.

GM leidet seit Jahren unter Überkapazitäten und hohen Verlusten in Europa. Allein Opel hat 2003 einen operativen Verlust von 384 Millionen Euro verbucht. Das Sanierungskonzept soll den größten Autohersteller der Welt GM in Europa wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Mit der Umstrukturierung will GM nach früheren Angaben einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen.

Die "FAZ" schreibt, der Konzern sei vom Überschreiten der Gewinnschwelle in Europa weit entfernt. Im laufenden Jahr werde abermals ein hoher dreistelliger Millionenverlust auflaufen, und die Lage - vor allem im wichtigen Markt Deutschland - verschlechtere sich weiter.

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