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Opel/Saab

Verhandlungen über Produktionsverlagerungen

Foto: Saab

Opel und der schwedische Autohersteller Saab verhandeln einem Medienbericht zufolge über die Rückverlagerung geplanter Produktion von Rüsselsheim nach Trollhättan. Beide Unternehmen gehören zum schwer angeschlagenen US-Konzern General Motors (GM).

20.01.2009

Wie die Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" am Dienstag (20.1.) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll die für das deutsche Opel-Werk vorgesehene Fertigung des neuen 9-5-Modells von Saab nach Schweden gegeben werden. Opel hatte 2005 bei einer internen GM-Ausschreibung den Zuschlag aus Detroit dafür bekommen.

  

Schweden will Saab retten

Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sagte in Frankfurt: "Es gibt Gespräche zwischen GM
Europe und der schwedischen Regierung über die Zukunft von Saab, es ist aber noch nichts entschieden."

Als Hintergrund gelten Bemühungen unter Einschluss der schwedischen Regierung, den chronisch mit roten Zahlen kämpfenden Saab-Konzern als eigenständigen Hersteller am Leben zu erhalten. GM hat Saab vor dem Jahreswechsel zum Verkauf angeboten, bisher aber keinen Interessenten gefunden. Zum Wochenbeginn hatte die US-Fachzeitschrift "Automotive News" berichtet, dass der Mutterkonzern die schwedische Tochter ab sofort selbstständiger handeln lassen wolle, um sie für potenzielle Käufer attraktiver zu machen. Den Plänen zufolge sollten Produktentwicklung und Fertigung nicht mehr Teil von General Motors Europe (GME) sein. Kern von GME ist Opel.

Saab seit 1996 ohne Gewinn

In dem Bericht aus Stockholm hieß es weiter, Saab wolle zudem die bisherige Fertigung von 9-3 Cabriolets von Magna Steyr (Österreich) wieder nach Trollhättan holen. Zusammen mit der Verlagerung aus Rüsselsheim könne man eine wesentlich höhere Auslastung der eigenen Jahreskapazität von 170.000 Fahrzeugen erreichen. Sie lag zuletzt bei nur 50 Prozent. Saab ist einer der kleinsten Autohersteller in Europa und hat als GM-Tochter seit 1996 keine Gewinne mehr eingefahren.

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