"GM ist inzwischen bereit, den Beschäftigten Anteile an Opel zu überlassen", sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der Tageszeitung "Die Welt". Allerdings herrsche noch Uneinigkeit über die Höhe der Beteiligung.
Opel-Belegschaft soll über Lohnverzicht Sanierung unterstützen
Opel-Europachef Nick Reilly stellte gleichzeitig neue Details zum Opel-Konzept vor. Demnach will der angeschlagene Autobauer mit einer Modell- und Umweltoffensive Anteile auf dem umkämpften europäischen Automarkt zurückerobern.
Die Restrukturierung der Europa-Tochter kostet nach GM-Angaben rund 3,3 Milliarden Euro. Die Belegschaft soll sich über einen Lohnverzicht von jährlich 265 Millionen Euro an der Sanierung beteiligen. Im Gegenzug fordert der Betriebsrat unter anderem Unternehmensanteile und eine Gewinnbeteiligung. "Ohne beides gibt es keine Zustimmung für den Geschäftsplan", betonte Franz.
Der Forderungskatalog der Arbeitnehmer umfasst zudem mehr Mitbestimmungsrechte für die Beschäftigten und eine größere Eigenständigkeit von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall im Konzern. Die Adam Opel GmbH müsse in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. "Beiträge von Beschäftigten kann es nur geben, wenn diese Bedingungen erfüllt sind", sagte Franz.




