Opel-Sanierung - GM-Eigenanteil soll steigen: GM reduziert Forderungen für Staatshilfe
Der US-Autokonzern General Motors (GM) will weniger staatliche Hilfen für seine europäische Tochter Opel als bisher geplant. Der Eigenanteil solle von 600 Millionen Euro auf 1,9 Milliarden Euro erhöht werden, teilte die Adam Opel GmbH am Dienstag (2.3.) in Rüsselsheim mit.
Daraus ergebe sich auch eine Reduzierung der von den europäischen Regierungen erbetenen Kredit- und Bürgschaftszusagen von 2,7 auf unter 2 Milliarden Euro. Der gesamte Bedarf zur Umsetzung des Plans zur Sicherung der Opel-Zukunft war bisher mit 3,3 Milliarden Euro angegeben worden.
GM trägt über die Hälfte des Sanierungsbetrags
Damit werde GM mehr als die Hälfte des Finanzierungsbedarfs tragen. Der Konzern will sowohl mehr Eigenkapital bereitstellen als auch neue Kredite aufnehmen. "Jetzt hoffen wir, dass dieses deutliche Signal als ein wichtiger Meilenstein in unserem Bemühen gesehen wird, mit Hilfe von Bürgschaften die noch verbleibende Finanzierungslücke überbrücken zu können", sagte Opel-Chef Nick Reilly in der Mitteilung. GM-Chef Ed Whitacre sieht darin auch eine vertrauensbildende Maßnahme für die Verhandlungen mit den europäischen Regierungen.
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Autor: dpa/uba
Soll Opel Staatshilfen erhalten?



