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Opel-Sanierung

IG Metall fordert Lösung bis zur IAA

Opel Logo Foto: dpa 84 Bilder

Im Dauerstreit um die Zukunft des Autobauers Opel hat die Gewerkschaft eine Entscheidung bis zum Start der wichtigsten Automobilmesse IAA Mitte September gefordert.

31.08.2009

Dort werde der neue Opel Astra präsentiert, das entscheidende Modell für den Autobauer, sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt".

Der für Opel wichtige Erfolg des Astra steht in Gefahr

"Wenn es bis dahin noch Hickhack gibt, wird der Erfolg des Opel Astra gefährdet. Der Schaden für Opel wäre enorm." Auch die rheinland-pfälzische SPD-Landesregierung hatte eine Opel-Lösung bis zum Messestart am 17. September in Frankfurt gefordert.

Die Bundesregierung solle angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über den Verkauf von Opel direkte Gespräche mit Russland aufnehmen, sagte Schild der "Welt". Die Regierung könne einen wichtigen Beitrag leisten, um Vorbehalte des bisherigen Opel-Mutterkonzerns General Motors gegenüber einem Verkauf an den Zulieferer Magna und dessen russische Partner auszuräumen. GM sperrt sich gegen Magna, auch weil der Abfluss technischen Know-Hows nach Russland befürchtet wird. Die Gewerkschaft spricht sich, wie die Bundesregierung und der deutsche Opel-Betriebsrat, für einen Verkauf an Magna und damit gegen den Finanzinvestor RHJI aus.

Schild kritisierte im Interview mit Deutschlandradio Kultur erneut die Bundesregierung. Es seien "Fehleinschätzungen in Serie" getroffen worden, sagte er am Samstag. Es sei für die Menschen bei Opel und für die deutschen Steuerzahler unerträglich, wie mit dem Thema umgegangen werde. Insbesondere das Bundeswirtschaftsministerium mache "einen ganz, ganz schlechten Job".

GM sieht russischen Investor skeptisch

Nach einem Bericht des "Spiegel" haben sich die Schwierigkeiten der Bundesregierung, den Opel-Käufer Magna in den USA durchzusetzen, schon frühzeitig gezeigt. Mehrfach hätten Vertreter des angeschlagenen Autobauers die deutsche Seite darum gebeten, die russischen Partner aus dem Magna-Konsortium auszuklammern und sich stattdessen auf die Sanierung des Kerngeschäfts in Westeuropa zu konzentrieren. Damit, so die Begründung, würde die Akzeptanz des Vorhabens in den USA steigen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Die Unterhändler der Bundesregierung hätten das Ansinnen mit Hinweis auf Absprachen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Dmitri Medwedew stets abgelehnt.

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