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Opel schließt Getriebewerk Ende 2013

In Bochum fallen 300 Jobs weg

Opel Werk Bochum Foto: Opel

Der Autobauer Opel will sein Getriebewerk in Bochum Ende 2013 schließen und damit rund 300 Jobs einsparen. Das sagte ein Sprecher der IG Metall NRW am Mittwoch (28.11.2012) in Düsseldorf.

28.11.2012 dpa

Mit den Betriebsräten wolle die Geschäftsleitung über einen Interessensausgleich und Sozialplan sprechen, sagte ein Sprecher der IG Metall NRW in Düsseldorf."Wir stehen im Verhandlungsprozess und brauchen eine Lösung für jeden Standort".

Werkschließung bereits lange vereinbart

Ein Opel-Sprecher sagte, die Schließung des Getriebewerkes sei bereits seit langem bekannt und nicht neu. Das Ende des Werkes sei ursprünglich im Zusammenhang des Abbaus von 1.800 Arbeitsplätzen bei Opel bereits 2011 vereinbart worden, wurde dann aber noch einmal bis Ende 2013 verlängert. "Wir tun nur das, was seinerzeit vereinbart wurde", sagte der Sprecher.
 
Opel steht wie auch andere Autohersteller in Europa angesichts der Absatzkrise unter hohem Druck, Kosten einzusparen und Kapazitäten zu reduzieren. Doch anders als bei einigen Konkurrenten stehen bis 2014 keine kompletten Werkschließungen an. Betriebsbedingte Kündigungen sind ebenfalls bis dahin ausgeschlossen. Ab 2016 könnte es für den Standort Bochum aber eng werden. Nach dem Auslauf des aktuellen Zafira Tourer sollen in dem Werk kein Autos mehr vom Band laufen. Die Verhandlungen mit Gewerkschaft und Betriebsrat zu diesem Thema sind noch nicht abgeschlossen.

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