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Opel schreibt schwarze Zahlen

Foto: ams

Der Autohersteller Opel schreibt nach Angaben des Managements in diesem Jahr deutlich schwarze Zahlen. Der Mutterkonzern General Motors (GM) steuere ebenfalls auf die Gewinnzone zu, während die schwedische Tochter Saab weiter Verluste erwirtschafte.

27.11.2006

Das sagte Opel-Vertriebschef Alain Visser dem Nachrichtenmagazin "Focus". Der Manager sieht die Marke in einem aufsteigenden Trend. So steige der Anteil der Autokäufer, die einen Opel in Erwägung ziehen, seit zwei Jahren wieder an. Mittelfristig sei ein Marktanteil von elf Prozent möglich, sagte Visser dem Magazin. Vor zehn Jahren waren es in Deutschland noch rund 17 Prozent.

Sehr zufrieden ist Visser mit dem Absatz der Neuauflage des Kleinwagens Corsa. "Bislang haben wir rund 150.000 Bestellungen - 50 Prozent mehr als erwartet. 2007 wollen wir in Deutschland mehr Corsa verkaufen als VW vom Polo." Nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" entwickelt Opel derzeit ein neues Oberklasse-Fahrzeug, das 2009 auf den Markt kommen soll. Dabei soll es sich um ein Crossover-Modell handeln, das Eigenschaften von Minivan, Geländewagen und Kombi vereine. Der Mutterkonzern GM arbeite derweil an einer Billigvariante in der unteren Mittelklasse, die weltweit zu einem Preis von unter 8.000 Euro angeboten werden soll.

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