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Opel skeptisch in Sachen Elektroauto

Forst: Brennstoffzelle könnte 2015 in Serie gehen

Foto: Opel 82 Bilder

Rüsselheim. Obwohl Opel noch in diesem Jahr mit dem Ampera eines der ersten Serien-Elektroautos auf den deutschen Markt bringt, ist Opel-Entwicklungschef Rita Forst skeptisch, dass sich reine Elektroautos kurzfristig auf dem Markt durchsetzen werden.

30.03.2011 Harald Hamprecht

In den nächsten Jahren würden die Akkus weiterhin zu leistungsschwach und zu teuer bleiben, sagte Forst in den VDI nachrichten. „Ich glaube, dass die Entwicklung in der Batterietechnik uns in den nächsten Jahren weder von den Kosten noch von der Energiedichte wesentliche Fortschritte bringen wird. Deshalb sind wir der Meinung, dass man je nach Fahrzeugsegment versuchen muss, diese sehr teure und schwere Batterie so klein als möglich zu gestalten und mit einem Range Extender zu ergänzen.“

Dabei setzt Opel nicht auf einen Wankelmotor wie Audi, sondern auf die Brennstoffzelle. „Wir bei Opel wären in Zusammenarbeit mit GM imstande, 2015 ein Serien-Brennstoffzellenfahrzeug auf den Markt zu bringen“, kündigt Forst an. Auf lange Sicht sei die Brennstoffzelle dem Elektroantrieb klar voraus. „In der weiten Zukunft sehen wir das Brennstoffzellenfahrzeug vom Konzept her als das überlegene. Es hat keine Einschränkungen in der Fahrzeuggröße und mit ihm sind Reichweiten über 500 km zu erreichen.“

In der Zwischenzeit werde Opel den Verbrennungsmotor weiter optimieren. „Wir werden in absehbarer Zeit drei neue Motorfamilien in den Markt bringen, einen total neuen mittleren Dieselmotor mit 1,6 l Hubraum, einen kleinen Benzinmotor, der hocheffizient arbeitet und zum Dritten eine neue Generation von Benzinmotoren mittlerer Größe.“ Alle diese Motoren sollen die Grenze von 100 g CO2 pro Kilometer unterschreiten.
Wie teuer das Elektroauto aktuell noch ist, zeigt Opel selbst. Der Ampera kostet rund 42.000 Euro. Doch trotz des stolzen Preises haben sich 3.300 Kunden auf der Opel-Homepage als Ampera-Käufer registrieren lassen.

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