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Opel

Sorge um Image

Foto: Opel

Der Aufsichtsrat des Autobauers Opel sorgt sich laut einem Zeitungsbericht um das Image der Marke und die Unternehmenspolitik.

23.04.2008

Das Wirtschaftsmagazin "Capital" zitiert aus einer vertraulichen Analyse der Arbeitnehmerseite im Opel-Aufsichtsrat. Darin heiße es: "Opel droht der Abstieg in die Importeursliga mit geringer Bedeutung." Der Rückgang beim Marktanteil in Deutschland, der von 17 Prozent im Jahr 1995 auf 9,1 Prozent 2007 gefallen war, sei "dramatisch".

Ein Opel-Sprecher wollte den Bericht am Mittwoch (23.4.) nicht kommentieren. Das Unternehmen werde in der kommenden Woche der Öffentlichkeit eine neue Strategie vorstellen. "Es gibt eine Strategie, um Opel nach vorne zu bringen", sagte der Sprecher. Das Ziel sei, künftig wieder mehr als zehn Prozent Marktanteil in Deutschland zu erreichen. Hoffnungsträger ist dabei das Mittelklassemodell Insignia, das im Herbst als Vectra-Nachfolger auf den Markt kommt. Nach Unternehmensangaben rechnet Opel im nächsten Jahr mit einem Absatz des Insignia von rund 50.000 Stück.

In dem Papier der Aufsichtsräte mit dem Titel "Was tun, um die Marke Opel und das Unternehmen Adam Opel nach vorn zu bringen" aus dem Sommer 2007 kritisieren laut "Capital" die Aufsichtsräte auch die Unternehmenspolitik. Die Marke habe "kein Gesicht", das Markenimage sei "unklar, verwässert und nicht nachhaltig." Darüber hinaus beklagen die Kontrolleure, dass im Management "gute Ansätze zerredet" oder in der "endlosen Abstimmungsbürokratie" der Organisation des Mutterkonzern General-Motors (GM) weichgespült würden.

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