Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Opel-Übernahme

Ripplewood bessert Angebot nach

Opel Logo Foto: dpa 144 Bilder

Der Finanz-Investor RHJ International hat sein Übernahmeangebot für den angeschlagenen Autobauer Opel nach einem Pressebericht nachgebessert. Noch in dieser Woche könne der
insolvente US-Autobauer General Motors (GM) mit der europäischen Tochter des US-Finanzinvestors Ripplewood ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnen.

30.06.2009

Das schreibt die "Financial Times" am Dienstag (30.6.) unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person.


GM begrüßt neues Angebot

GM nehme das überarbeitete Angebot sehr ernst. Darin habe der Bieter den "politischen Empfindlichkeiten" in Deutschland bezüglich des geplanten Jobabbaus bei Opel mehr Beachtung geschenkt. Bund und Länder mit Opel-Standorten haben Opel einen Brückenkredit von 1,5
Milliarden Euro zugesagt, mit dem der Autobauer sein Geschäft bis zur angestrebten Übernahme durch einen Investor weiterführen kann.

Nach dem Bericht ist General Motors sehr daran interessiert, zwei feste Angebote zu haben. Damit soll die Verhandlungsposition gegenüber dem kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna gestärkt werden, der derzeit als Favorit für den Einstieg bei Opel gilt. Auch der chinesische Autobauer Beijing Automotive Industry Corp. (BAIC) könnte bald ein überarbeitetes Angebot einreichen, schreibt das Blatt. Nach wie vor stehe Magna jedoch zusammen mit seinen russischen
Partnern an erster Stelle und könnte am ehesten eine verbindliche Vereinbarung mit GM treffen. Magna hatte dies für Mitte Juli in Aussicht gestellt.

Verhandlungen mit Magna stocken

Das Blatt berichtet, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten seien, weil man sich über den künftigen Zugang zur GM-Technologie uneinig sei. Magna will mit dem russischen Autobauer GAZ und der staatlichen Sberbank künftig in Russland auf Opel-Technologie basierende Autos bauen.

Um den Verkauf an einen Investor vorzubereiten, gehört Opel derzeit zu 65 Prozent einer Treuhandgesellschaft, 35 Prozent hält die bisherige Mutter GM. Der Vorsitzende des Treuhandbeirats, Fred Irwin, hatte GM am Montag aufgefordert, sich alle ernsthaften Investoren
anzuschauen und mit ihnen gleichberechtigt zu sprechen. Ein frühzeitiger Zuschlag für einen Interessenten schmälere den Verhandlungsspielraum und sei deshalb schlecht für den Verkäufer und die Opel-Mitarbeiter. GM habe seine Bücher mehreren Interessenten geöffnet, damit sie einen Geschäftsplan entwickeln könnten.

Interessanter Beitrag? Sie wollen mehr davon?
Verpassen Sie keinen Artikel mehr von www.auto-motor-und-sport.de!
Abonnieren Sie unseren täglichen und kostenlosen Newsletter hier.

Umfrage
Wer soll Opel retten?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige