Opel
Überstundenstreit beigelegt
Der wochenlange Streit um rund eine Million Überstunden im Rüsselsheimer Opel-Werk ist beigelegt. Der Autobauer wird in seinem Stammwerk eine dreistellige Zahl neuer Mitarbeiter einstellen, um Engpässe vor allem im Entwicklungszentrum auszugleichen.
Das sagte Opel-Arbeitsdirektor Holger Kimmes am Montag (14.1.) in Frankfurt. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betriebsrat sei unterzeichnet. "Damit werden wir in der Lage sein, schneller zu reagieren und die Überstundenkonten flacher zu halten", sagte Kimmes. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen handelt es sich um rund 300 Neueinstellungen.
Die angefallenen Überstunden sollen nach Opel-Angaben teilweise ausbezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden. Der Betriebsrat kündigte daraufhin an, seine Klage beim Arbeitsgericht Darmstadt zurückzuziehen. Darin war Opel aufgefordert worden, den Tarifvertrag einzuhalten und Mehrarbeit auszugleichen.

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